Decke im Rokokosaal der Herzogin Anna Amalia Bibliothek © Klassik Stiftung Weimar

Besichtigung

Das am 28. Juni 1896 festlich eröffnete Gebäude des Goethe- und Schiller-Archivs ließ Großherzogin Sophie von Sachsen-Weimar-Eisenach eigens für die Aufnahme der wertvollen Handschriften von Goethe und Schiller errichten. Der Bau wurde in einem parkähnlichen Gelände nahe der Ilm nach Entwürfen des Architekten Otto Minckert errichtet und aus der Privatschatulle der Fürstin bezahlt. Nach mehreren kleineren Umbauten erfuhr das Archivgebäude in den Jahren 2010 bis 2012 eine umfassende Sanierung und Erweiterung.

Das Herzstück des Gebäudes bilden die drei Säle in der ersten Etage. Im mittleren Saal sind wechselnde Ausstellungen von Handschriftenoriginalen aus dem Archiv zu sehen. Der rechte Saal dient als Handschriftenlesesaal, während der linke Saal für Veranstaltungen vorgesehen ist. Er beherbergt die Privatbibliothek des Literaturwissenschaftlers Julius Petersen, von 1926 bis 1938 Präsident der Goethe-Gesellschaft.

Die Gartenanlagen am Archivgebäude laden zum Verweilen ein. Von der Terrasse aus hat man einen einmaligen Blick auf die Weimarer Altstadt.

Die Besichtigung ist für Einzelbesucher während der Öffnungszeiten des Archivs ohne Voranmeldung möglich.

Kontakt

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