Die wissenschaftliche Arbeit des Goethe- und Schiller-Archivs ist seit Anbeginn - mit der Herausgabe der Weimarer Ausgabe von Goethes Werken (siehe Geschichte) - auch durch eine rege Publikationstätigkeit geprägt.
Die Inventare stellen die Bestände detailliert vor, um damit der Forschung einen umfassenden Zugriff auf die Archivalien zu eröffnen.
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Das Repertorium enthält Angaben zur Handschriften- und Drucküberlieferung sämtlicher derzeit bekannten Briefe Goethes. Es ist eine Vorarbeit für die neue historisch-kritische Gesamtausgabe der Briefe von Goethe. In der Datenbank sind insgesamt ca. 15 700 Datensätze gespeichert.
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Ein langfristiges Projekt im Rahmen der Erneuerung der Weimarer Ausgabe ist die historisch-kritische Edition sämtlicher Briefe Goethes.
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Die Regestausgabe erschließt den Bestand der mehr als 20.000 Briefe an Goethe und macht ihn unterschiedlichen Nutzungsrichtungen zugänglich. Von circa 3350 Absendern sind mehr als 20.000 Briefe (die amtliche Korrespondenz nicht eingeschlossen) überliefert.
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Im Rahmen der editorischen Neubearbeitung von Goethes Werk nehmen im aktuellen Editionsprogramm des Goethe- und Schiller-Archivs Goethes Tagebücher als der bisher am wenigsten erschlossene Komplex des Goetheschen Nachlasses einen zentralen Platz ein.
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Kommentierte wissenschaftliche Gesamtausgabe der Briefe von Johann Gottfried Herder. Berücksichtigt wurden auch alle ermittelten Briefe der Ehefrau Karoline Herder aus dem Zeitraum von 1773 bis 1803.
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Die Edition wird – mit Ausnahme der zusammen mit Brentano publizierten Liedersammlung »Des Knaben Wunderhorn« – alles enthalten, was Arnim geschrieben hat: sämtliche Werke, Schriften, Taschenbücher sowie die von ihm herausgegebenen Zeitschriften und Texte zu literarisch-politischen Tätigkeiten.
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Faust-Projekt
Erarbeitung einer historisch-kritischen Edition des Goetheschen Faust
, die eine moderne Faksimile-Edition mit einem innovativen genetischen Apparat im elektronischen Medium verbinden wird.
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Die seit 1943 erscheinende Schiller-Nationalausgabe
ist die älteste im Goethe- und Schiller-Archiv betreute historisch-kritische Gesamtausgabe der Werke Schillers, seiner Briefe und Gespräche sowie der Briefe an ihn und der Lebenszeugnisse. Sie ist mit einer eigenen redaktionellen Arbeitsstelle der Klassik Stiftung Weimar ausgestattet.
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Seit 1970 erscheinende wissenschaftliche Gesamtausgabe der Werke, des Briefwechsels und der Lebenszeugnisse Heines.
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Im Vorfeld der Literatur: Vom Wert archivalischer Überlieferung für das Verständnis von Literatur und ihrer Geschichte. Studien, hrsg. von Karl-Heinz Hahn, Weimar 1991.
Das Goethe- und Schiller-Archiv. 1896-1996, hrsg. von Jochen Golz, Köln/Weimar/Wien 1996.
Goethe- und Schiller-Archiv, hrsg. von der Stiftung Weimarer Klassik, Weimar 1993.
Goethe- und Schiller-Archiv. Bestandsverzeichnis, bearb. von Karl-Heinz Hahn, Weimar 1961. (Dieses Verzeichnis gibt einen Überblick über die in den einzelnen Nachlässen befindlichen Archivalien.)
Goethes Autographensammlung. Katalog, bearb. von Hans-Joachim Schreckenbach, Weimar 1961.
Friedrich Nietzsche. Ecce Homo. Faksimileausgabe der Handschrift. Transkription. Kommentar, hrsg. von Karl-Heinz Hahn. Leipzig 1985. desgl. Wiesbaden 1985.
Roswitha Wollkopf. Das Nietzsche-Archiv im Spiegel der Beziehung Elisabeth Förster-Nietzsches zu Harry Graf Kessler, in: Jahrbuch der Deutschen Schillergesellschaft, 34 (1990), S. 125-167.
Georg Büchner. Woyzeck. Faksimileausgabe der Handschriften. Mit Transkription, Kommentar, Lesartenverzeichnis, hrsg. von Gerhard Schmid. Leipzig 1981. desgl. Wiesbaden 1981.
Roswitha Wollkopf; Renate Krumbach. Verlassenschaften. Der Nachlaß Vulpius, hrsg. von der Stiftung Weimarer Klassik. Weimar 1995.