Klassik Stiftung Weimar
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Internationale Doktorandenkolloquien

Das Internationale Doktorandenkolloquium (IDK) ist ein Veranstaltungsformat der Klassik Stiftung Weimar und des Forschungszentrums Laboratorium AufklĂ€rung. Sein wesentliches Innovationsmoment ist seine internationale Ausrichtung: Indem es promovierende Literaturwissenschaftler, Geschichtswissenschaftler und Kunsthistoriker aus verschiedenen LĂ€ndern und damit aus unterschiedlichen Forschungskontexten zusammenfĂŒhrt, leistet es einen Beitrag zur frĂŒhzeitigen internationalen Vernetzung junger Wissenschaftler. Die regelmĂ€ĂŸigen Seminare und Arbeitstagungen an den Standorten der ausrichtenden Institutionen (UniversitĂ€ten und Forschungseinrichtungen) ermöglichen eine ideale Vorbereitung der Teilnehmer auf das jeweilige Thema und Programm des internationalen Doktorandenkolloquiums. Ein weiteres Innovationsmoment des Kolloquiums resultiert aus dem dezidierten Anspruch, auch die verschiedenen Fachkulturen mit ihren je eigenen Arbeitsformen und Analyseinstrumenten zum Gegenstand der Diskussionen zu machen. Vor diesem Hintergrund werden die etablierten Formate der wissenschaftlichen Kommunikation (Referate, Workshops, Plenumsdiskussionen) vor allem um solche Formen des Austauschs ergĂ€nzt, mit denen sich die SensibilitĂ€t fĂŒr disziplinĂ€r bedingte Erkenntnismethoden und deren differierende Methodologien schĂ€rfen lĂ€sst.

Das internationale Doktorandenkolloquium findet alle zwei Jahre an einem Standort außerhalb Deutschlands statt.

Doktorandenkolloquium 2011
25. bis 29. September 2011, Villa Vigoni

Sprache der Bilder – Bilder der Sprache

Das internationale Doktorandenkolloquium 2011 war im Interferenzbereich zwischen literaturwissenschaftlicher und kunsthistorischer Forschung angesiedelt. Veranstalter waren vier Institutionen, die sich dem interdisziplinĂ€ren Dialog zwischen Bild- und Textwissenschaften besonders verpflichtet fĂŒhlen: die Klassik Stiftung Weimar, das Deutsche Forum fĂŒr Kunstgeschichte Paris, das Institut fĂŒr Germanistik der UniversitĂ€t Leipzig sowie das kunsthistorische Seminar der UniversitĂ€t Jena. Inhaltlicher Ausgangspunkt des Kolloquiums war die Beobachtung, dass sich im 18. Jahrhundert zahlreiche kunsttheoretische Debatten an der Frage nach dem VerhĂ€ltnis zwischen Literatur und Malerei entzĂŒnden. Im Anschluss daran sollte die Auseinandersetzung mit einschlĂ€gigen Texten, Bildern und Bildbeschreibungen im Kolloquium dazu anregen, das VerhĂ€ltnis von Bild und Wort dynamischer zu denken und mehr auf VerschrĂ€nkungen und RĂŒckkopplungen als auf Parallelen oder Abgrenzungen zu achten. Die Veranstaltung hat an die aktuellen Diskussionen angeknĂŒpft und fĂŒhrte sie fort, hinterfragte sie aber zugleich auch kritisch.

FĂŒr weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

Klassik Stiftung Weimar
Stabsreferat Forschung und Bildung
Dr. Katharina Held
Burgplatz 4
99423 Weimar
Telefon: +49 (0) 3643-545-551
katharina.held@klassik-stiftung.de

Kontaktdaten Jena:

Forschungszentrum Laboratorium AufklÀrung
GeschÀftsstelle
Dr. Katharina Held
Telefon: + 49 (0) 3641-944-971
k.held@uni-jena.de

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