Zentrum für Klassikforschung

 

Das Zentrum für Klassikforschung widmet sich mit einem transdisziplinären Anspruch dem Phänomen ›Klassik‹. Ausgehend von der Weimarer Klassik und den sie dokumentierenden Sammlungen im Goethe- und Schiller-Archiv, in der Herzogin Anna Amalia Bibliothek sowie in den Weimarer Museen, nimmt es die verschiedenen Klassiken der europäischen Kulturgeschichte in den Blick und analysiert deren Genesen, Binnendynamiken sowie Wirkungsgeschichten. Das Forschungszen­trum verfolgt die Frage, mit welchem Anspruch die europäischen Klassiken auf ihre antiken Referenzepochen Bezug nehmen, und verortet sie in ihren jeweiligen sozial-, wissens- und kulturhistorischen Kontexten. Die komplexe Geschichte des Begriffs ›Klassik‹ sowie seine spezifische Verwendung in unterschiedlichen Fachdisziplinen und kulturpolitischen Kontexten sind Gegenstand intensiver Reflexion.

Die Aktivitäten des Forschungszentrums werden von der Klassik Stiftung im Rahmen ihrer finanziellen Möglichkeiten gefördert. Unterstützt werden vor allem die Jahrestagungen des Forschungszentrums sowie die aus diesen Tagungen hervorgehenden Publikationen. Zudem kann die Anlaufphase von Forschungsprojekten unterstützt werden, sofern eine Aussicht auf Drittmittelförderung besteht. Die Arbeit der Mitglieder des Forschungszentrums ist ehrenamtlich.

Dem Forschungszentrum gehören international renommierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus unterschiedlichen Fachdisziplinen an. Der Vorstand des Forschungszentrums umfasst zwölf Mitglieder, von denen sieben Mitglieder gewählt werden. Als ständige Mitglieder gehören dem Vorstand fünf Vertreter der Klassik Stiftung an: drei Direktoren (Bibliothek, Archiv, Museen) sowie zwei Mitarbeiter des Referats Forschung und Bildung.

Administrative Aufgaben werden von der Geschäftsstelle des Forschungszentrums wahrgenommen. Die Geschäftsstelle ist im Referat Forschung und Bildung der Klassik Stiftung angesiedelt.

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