Bücherregal im Rokokosaal der Herzogin Anna Amalia Bibliothek © Klassik Stiftung Weimar
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Das Nietzsche-Archiv in Weimar

 

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Autor / Hrsg.
Emmrich, Angelika
Föhl, Thomas
Hoffmann, David Marc
u. a.

Gattung
Hausmonographie

zum Eintrag im HAAB-Katalog

Kurzbeschreibung

1894 gründete Elisabeth Förster-Nietzsche in Naumburg das Nietzsche-Archiv, mit dem sie zwei Jahre später nach Weimar übersiedelte. 1897 bezog sie hier mit ihrem kranken Bruder die »Villa Silberblick«, die eine begüterte Schweizer Freundin, Meta von Salis, für den Philosophen gekauft hatte. Die Geschichte des Nietzsche-Archivs ist die der Konstruktion des Nachlasses und der Politisierung Nietzsches. Seine späten Schriften wurden in Weimar von vielen beunruhigenden Elementen, von den skeptischen und entlarvenden, besonders von den antinationalistischen, antirassistischen und antiwilhelminischen, gesäubert und Fragmente zu einem Werk gefügt, das es den Nationalsozialisten leicht machte, sich seiner zu bedienen.

Die vorliegenden Monographie gibt Einblicke in die dunklen Kapitel der Nietzsche-Rezeption ebenso wie in die Geschichte des Hauses und seine Umgestaltung durch Henry van de Velde.

Erscheinungsjahr
2000

Erscheinungsort
München, Wien

Verlag
Hanser

ISBN / ISSN
3-446-19953-5

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