Parkhöhle im Park an der Ilm © Klassik Stiftung Weimar
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Wielandgut Oßmannstedt

 

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Autor / Hrsg.
Manger, Klaus
Reemtsma, Jan Philipp

Gattung
Hausmonographie

zum Eintrag im HAAB-Katalog

Kurzbeschreibung

Das Gut in Oßmannstedt, von Christoph Martin Wieland in Anlehnung an Horaz’ Sabinum auch sein Osmantinum genannt, erwarb der Dreiundsechzigjährige im März 1797 für 22.000 Taler. Hier wollte er »von aller Abhänglichkeit frei« und ganz sein eigener Herr sein. Während seines sechsjährigen Aufenthaltes als »poetischer Landjunker« wurde der Ort ein Anziehungspunkt für Gäste aus ganz Deutschland. Goethe und die Herzogin Anna Amalia, das Ehepaar Herder, Wielands Jugendliebe Sophie von La Roche mit ihrer Enkelin Sophie Brentano, Jean Paul, der Verleger Göschen, Heinrich von Kleist und viele andere besuchten den Dichter, Übersetzer und Herausgeber, der hier im Kreis seiner großen Familie lebte.

Die vorliegende Monographie führt durch das Museum, das seit 2005 in den nach originalen Befunden rekonstruierten Wohnräumen des Gutshauses an Leben und Werk Christoph Martin Wielands erinnert, und lässt einen symbolischen Ort der deutschen Spätaufklärung lebendig werden.

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Erscheinungsjahr
2005

Erscheinungsort
München, Wien

Verlag
Hanser

ISBN / ISSN
3-446-20690-6

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