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DGS
Kulturvermittlung

Pilot Inklusion

Die Klassik Stiftung Weimar entwickelte in engem Austausch mit drei weiteren Museen und Ausstellungshäusern ein modulares Vermittlungskonzept zu Inklusion und Barrierefreiheit in Ausstellungen und Sammlungen. In den jeweiligen Einzelprojekten sollte exemplarisch gezeigt werden, wie kulturelle Teilhabe für alle Besucherinnen und Besucher unter Berücksichtigung ihrer Verschiedenheit verbessert werden kann. Mit dem auf drei Jahre angelegten Projekt (2015–2017) sollten jedoch nicht nur neue Modelle entwickelt, sondern auch die dazu benötigten internen Prozesse definiert werden.

Im Weimarer Teilprojekt wurde für das Schlossmuseum ein Modul entwickelt, das einerseits dem Bedürfnis der Gäste nach Sitzgelegenheiten entgegenkommt, zugleich aber auch ein inhaltliches Verstehen der Umbruchszeit um 1800 anhand von Sitzmöbeln ermöglichen soll.

Projektträger von »Pilot Inklusion« war die Bundeskunsthalle in Bonn. Neben der Klassik Stiftung Weimar waren das Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg sowie die Städtischen Museen Freiburg Partner im Projekt, das durch den Bundesverband Museumspädagogik e.V. sowie durch den Verein Blinde und Kunst unterstützt wurde. »Pilot Inklusion« wurde gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages sowie der Aktion Mensch und der Kämpgen Stiftung.