Klassik Stiftung Weimar
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Kassengewölbe

Um 1715 ließ sich der Landrentmeister Christoph Jenichen auf dem Jakobskirchhof in Weimar eine Erbbegräbnisstätte errichten. Diese bestand aus einem unterirdischen Gruftgewölbe sowie einem eingeschossigen pavillonartigen Aufbau. 1742 ging die Stätte in den Besitz des staatlichen Landschaftskassendirektoriums über. Dies führte zur verkürzenden Bezeichnung Kassengewölbe. Die Behörde stellte die Gruft hohen Standespersonen zur Verfügung, die keine eigene Begräbnisstätte besaßen. Bis zu seiner Schließung 1826 fanden im Kassengewölbe 64 Personen ihre letzte Ruhe. 1854 wurde das Gewölbe verfüllt und der Pavillon abgerissen. Bei dem heutigen Gebäude handelt es sich um eine Rekonstruktion von 1927. Auf den alten Grundmauern und dem historischem Vorbild angenähert, erhebt sich der kleine Bau über dem ehemaligen Gewölbe. Steintafeln im Inneren führen die Namen der Bestatteten auf, darunter Friedrich Schiller und Louise von Göchhausen, die Hofdame der Herzogin Anna Amalia. 1826 und 1911 fanden Umbettungen der vermeintlichen Gebeine Schillers in die Fürstengruft statt. Beide Identifizierungen erwiesen sich nach den Untersuchungen von 2008 als falsch.

Besucherinformationen

Adresse

Kassengewölbe
Jakobsfriedhof und Kassengewölbe
99423 Weimar

Öffnungszeiten

Eintritt Frei

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99423 Weimar
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