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Claudia Keller

Kontakt

Klassik Stiftung Weimar
Stabsreferat Forschung und Bildung
Claudia Keller
Platz der Demokratie 4
99423 Weimar
Telefon: +49 (0) 3643-545-658
Claudia.Keller@klassik-stiftung.de

Funktion

Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungs- und Ausstellungsprojekt »Winckelmann. Moderne Antike«

Wissenschaftlicher und beruflicher Werdegang

seit Mai 2015Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Klassik Stiftung Weimar und am Germanistischen Institut der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
September 2015Promotion an der Universität Zürich (»Lebendiger Abglanz. Goethes Italien-Projekt als Kulturanalyse« (Prof. Dr. Sabine Schneider und Prof. Dr. Johannes Grave))
2012 – 2015Wissenschaftliche Mitarbeiterin im SNF-Projekt »Die Kunst in der Kultur. Anfänge moderner Kunsttheorie und Kulturgeschichtsschreibung in der Weimarer Klassik« (Prof. Dr. Sabine Schneider, Universität Zürich)
2013Wissenschaftliche Assistentin für Neuere Deutsche Literatur (Prof. Dr. Sabine Schneider, Universität Zürich)
2011Wissenschaftliche Assistentin im Projekt »Wissenschaftliche Edition von Louis Ginzbergs ›Legends of the Jews‹« (Prof. Dr. Andreas Kilcher, ETH Zürich)
2005 – 2011Studium der Deutschen Sprach- und Literaturwissenschaft, Allgemeinen und Vergleichenden Literaturwissenschaft und Kunstgeschichte in Zürich und Tel Aviv

Auszeichnungen und Stipendien

2012Stipendiatin der Goethe-Gesellschaft Weimar
2011Lizenziatspreis für die Bestnote in allen Prüfungsteilen der Lizenziatsprüfungen

 

Wissenschaftliche Arbeitsschwerpunkte

Literatur, Kunst und Ästhetik um 1800, insbesondere Johann Wolfgang Goethe und Johann Joachim Winckelmann

Kulturgeschichtsschreibung und Kulturtheorie im 19. Jahrhundert und um 1900

Ausstellungen

Winckelmann. Moderne Antike (zusammen mit Elisabeth Découltot, Martin Dönike und Bettina Werche). Weimar, Neues Museum, 7. April bis 2. Juli 2017.

Publikationen

Selbstständige Veröffentlichungen

Lebendiger Abglanz. Goethes Italien-Projekt als Kulturanalyse (voraussichtlich Göttingen 2017).

Winckelmann. Moderne Antike (hrsg. zusammen mit Elisabeth Découltot, Martin Dönike, Wolfgang Holler, Thorsten Valk und Bettina Werche). Ausstellungskatalog Weimar. München 2017.

Aufsätze in Zeitschriften und Sammelbänden

Faustverwandlungen. Goethes »Faust« in der bildenden Kunst nach 1945. In: Jahrbuch der deutschen Schillergesellschaft 61 (2017), (voraussichtlich November 2017).

Fausts Vergessen. Farbe und Beweglichkeit als Ästhetik des Lebendigen in der Moderne. In: Zeitschrift für Ästhetik und allgemeine Kunstwissenschaft 62/1 (2017), S. 123-154.

Einleitung (zusammen mit Elisabeth Découltot und Martin Dönike). In: Winckelmann. Moderne Antike (hrsg. zusammen mit Elisabeth Découltot, Martin Dönike, Wolfgang Holler, Thorsten Valk und Bettina Werche). Ausstellungskatalog Weimar. München 2017, S. 13-21.

Ruhe und Bewegung. Zur Dialektik der Form bei Winckelmann, Hildebrand, Fiedler. In: Franziska Bomski, Hellmut Th. Seemann und Thorsten Valk (Hrsg.): Die Erfindung des Klassischen. Winckelmann-Lektüren in Weimar. Jahrbuch der Klassik Stiftung Weimar 2017. Göttingen 2017, S. 295-316.

Küss mich! Klassizismus der Verlebendigung - Winckelmann und Vezzoli (zusammen mit Benno Wirz). In: Franziska Bomski, Hellmut Th. Seemann und Thorsten Valk (Hrsg.): Die Erfindung des Klassischen. Winckelmann-Lektüren in Weimar. Jahrbuch der Klassik Stiftung Weimar 2017. Göttingen 2017, S. 343-353.

Neue Freiheit, neue Krise. Die ›Weimarischen Kunstfreunde‹ zwischen Autonomieästhetik und kultureller Bindung der Kunst. In: Jahresgabe 2012 der Goethe-Gesellschaft. Bonn 2015, S. 9–41.

Die ungeschriebenen ›Propyläen‹ – Klassizismus im Experiment. In: Norbert Christian Wolf, Daniel Ehrmann (Hrsg.): Klassizismus in Aktion. Neue Perspektiven auf Goethes »Propyläen«. Köln, Weimar, Wien 2015. S. 387–405.

›Zeitungen, Komödienzettel, Preiskurrente‹: Fremde Dinge in Goethes Akten der Reise in die Schweiz 1797. In: Birgit Neumann (Hrsg.): Präsenz und Evidenz fremder Dinge im Europa des 18. Jahrhunderts. Göttingen 2015, S. 99–117.

Aus dem Schiffbruch gerettet? Kulturhistorische Zeitreflexion der Weimarischen Kunstfreunde. In: Goethe-Jahrbuch 131 (2014), S. 51–58.

The Beholder's Hurt Feeling. Johann Heinrich Meyer's Critical Discussion of Restoration. In: »La restauration des œuvres d'art en Europe entre 1789 et 1815: pratique, transferts, enjeux«→ zur Online-Publikation

Die Hölle im Paradies. Implikationen des Fremden in Goethes »Italienische Reise« vor dem Hintergrund von Goethes Vorbereitung zur zweiten Reise nach Italien (1795–1796). In: Barbara Hans-Bianchi u.a. (Hrsg.): Fremdes wahrnehmen, aufnehmen, annehmen. Studien zur deutschen Sprache und Kultur in Kontaktsituationen. Frankfurt a. M. 2013, S. 51–64.

Die Kunst in der Kultur. Die Auseinandersetzung der Weimarischen Kunstfreunde mit einer problematischen Konstellation (zusammen mit Sabine Schneider). In: Alexander Rosenbaum, Johannes Rößler, Harald Tausch (Hrsg.): Johann Heinrich Meyer – Kunst und Wissen im klassischen Weimar. Göttingen 2013, S. 141–156.

Goethes und Meyers ›Italien-Projekt‹. Perspektiven auf eine fragmentierte Klassik. In: Alexander Rosenbaum, Johannes Rößler, Harald Tausch (Hrsg.): Johann Heinrich Meyer – Kunst und Wissen im klassischen Weimar. Göttingen 2013, S. 157–174.

Neue Freiheit, neue Krise. Die ›Weimarischen Kunstfreunde‹ zwischen Autonomieästhetik und kultureller Bindung der Kunst. In: Jahresgaben der Goethe-Gesellschaft Bonn (2012), S. 9-40.

Katalogbeiträge

Diverse Beiträge in: Winckelmann. Moderne Antike (hrsg. zusammen mit Elisabeth Découltot, Martin Dönike, Wolfgang Holler, Thorsten Valk und Bettina Werche). Ausstellungskatalog Weimar. München 2017.

Rezensionen

(zusammen mit Paul Kahl) Bilder der Zerstörung. Weimar 1945. Fotos von Günther Beyer. In: Weimarer Beiträge 62/3 (2016), S. 478-480.

Reiseregel: Sprich jeden Tag mit einer hübschen Frau! Rezension zu: Andri Perl: Die fünfte, letzte und wichtigste Reiseregel. Roman in zwölf Kapiteln, dazu ein Ende. Zürich 2010. In: Schweizer Monat 980 (2010).

Gutschweizerisch in Milchkübeln. Rezension zu: Jacques Chessex. Ein Jude als Exempel. Roman. Aus dem Französischen von Grete Osterwald. München 2010. In: Schweizer Monat 979 (2010).

Große hole Bäum voll Honig. Rezension zu: Leo Scheibert, Hedwig Rappolt (Hrsg.): Alles ist ganz anders hier. Schweizer Auswandererberichte des 18. und 19. Jahrhunderts aus dem Gebiet der heutigen Vereinigten Staaten. Überarbeitete Neuausgabe. Zürich 2009. In: Schweizer Monat 978 (2010).

Hiob ohne Happy End. www.novinki.de.

Veranstaltungen und Tagungen

Archäologien der Moderne. Winckelmann um 1900 (zusammen mit Martin Dönike und Christoph Schmälzle. Wissenschaftliche Tagung, 29. Juni bis 1. Juli 2017, Weimar, Goethe-Nationalmuseum.

Kunstgeschichte, Anthropologie, Ethnologie. Disziplinäre Grenzgänge mit und nach Winckelmann (zusammen mit Elisabeth Découltot und Martin Dönike). Workshop, 9. Juni 2017. Teilnehmer: Robert Leucht, Eric Michaud, Han F. Vermeulen.

Queering Winckelmann (zusammen mit Wolfgang Cortjaens). Podiumsdiskussion mit Birgit Bosold, Maximilian Müller, Robert Deam Tobin, Daniel Wilson. Klassik Stiftung weimar in Kooperation mit dem schwulen Museum, Berlin. 17. Mai 2017, Weimar, Studienzentrum der Herzogin Anna Amalia Bibliothek.

Vorträge

Hin und her. Goethes Wanderjahre und die Diskontinuität der Kulturgeschichte, Vortrag im Rahmen der Tagung Goethes Zewitkonzepte am ZFL Berlin, November 2016.

Morphologie der Kultur (Goethe, Deleuze und  die Moderne), Gastvortrag im Rahmen der Ringvorlesung »Kulturtheorien«, Universität Zürich, Juni 2016.

Gebaute Fiktion. Das Römische Haus in Weimar, Vortrag beim Symposium »Ideen und ihre Geschichte«, Weimar-Jena-Akademie, Februar 2016.

Lebendiger Abglanz. Reflexionen auf Goethes Kulturanalyse, Vortrag im ›Culture Club‹ des Mastergangs ›Kulturanalyse‹, Oktober 2015.

›Zeitungen, Komödienzettel, Preiskurrente‹: Fremde Dinge in Goethes Akten der Reise in die Schweiz 1797, Vortrag an der Jahrestagung der DGEJ »Präsenz und Evidenz fremder Dinge im Europa des 18. Jahrhunderts«, September 2013.

Aus dem Schiffbruch gerettet? Kulturhistorische Zeitreflexion der Weimarischen Kunstfreunde, Vortrag beim Symposium junger Goetheforscher im Rahmen der 83. Hauptversammlung der Goethe-Gesellschaft, Mai 2013.

Die ungeschriebenen ›Propyläen‹ – Klassizismus im Experiment, Vortrag an der Universität Salzburg im Rahmen der Tagung »Klassizismus in Aktion. Neue Perspektiven auf Goethes ›Propyläen‹«, Februar 2013.

Goethes und Meyers ›Italien-Projekt‹ – ein ›Pendant zur Farbenlehre‹?, Vorlesung an der Universität Zürich im Rahmen der Ringvorlesung »Goethes Farbenlehre im Kontext. Poetik – Kunst – Wissenschaft«, November 2012.

›Die Cultur, die alle Welt beleckt!‹ Betrachtungen zu Goethes Kulturbegriff, Festvortrag zur Gründung der Goethe-Gesellschaft Ravensburg, Oktober 2012.

Goethes und Meyers ›Italien-Projekt‹. Perspektiven auf eine fragmentierte Klassik, Vortrag an der Klassik Stiftung Weimar/ Friedrich-Schiller-Universität Jena im Rahmen der Tagung »Johann Heinrich Meyer – Kunst und Wissen im klassischen Weimar«, September 2012.

Neue Freiheit, neue Krise. Die ›Weimarischen Kunstfreunde‹ zwischen Autonomieästhetik und kultureller Bindung der Kunst, Vortrag bei den Goethe-Gesellschaften in Bonn und Aachen, Mai 2012.

Die Hölle im Paradies. Implikationen des Fremden in Goethes »Italienische Reise« vor dem Hintergrund von Goethes Vorbereitung zur zweiten Reise nach Italien (1795-1796), Vortrag an der Universität L'Aquila im Rahmen der Tagung »Fremdes wahrnehmen, aufnehmen, annehmen – Studien zur deutschen Sprache und Kultur in Kontaktsituationen«, Dezember 2011.

The Beholder's Hurt Feeling. Johann Heinrich Meyer's Critical Discussion of Restoration, Vortrag an der Universität Genf im Rahmen des internationalen Symposiums »La restauration des œuvres d'art en Europe entre 1789 et 1815: pratique, transferts, enjeux«, Oktober 2010.