Kulturvermittlung

Der Neue Mensch

Menschenbilder der Moderne

Über das Schuljahr 2015/2016 hinweg arbeiteten Zehntklässer zu den ambivalenten Vorstellungen vom »Neuen Menschen« zwischen dem ausgehenden 19. Jahrhundert und dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Sie spürten den Phänomenen mit der Methode des Forschenden Lernens nach und hinterfragten sie nach ihrer Aktualität in der heutigen Zeit.

In einem Netzwerk arbeiteten dabei außerschulische Lernorte aus drei Städten jeweils mit einem regionalen schulischen Partner zusammen: die Klassik Stiftung Weimar, das Deutsche Hygiene Museum Dresden und die Stiftung Zeche Zollverein Essen.
Aus den Profilen der Einrichtungen ergab sich eine Dreigliederung zum Leitbegriff der Ambivalenz der Moderne, die an den jeweiligen Orten schwerpunktmäßig behandelt wurde: Das Pädagogische – Das Wissenschaftliche – Das Ökonomische. Der Begriff des Neuen Menschen solte dabei problematisiert werden: einerseits als Formulierung eines Ideals und andererseits als seine tatsächliche Ausformung.

Das Projekt »Der Neue Mensch - Menschenbilder der Moderne« war eine Kooperation der Klassik Stiftung Weimar mit dem Deutschen Hygiene-Museum in Dresden und der Stiftung Zollverein in Essen. Es wurde gefördert von der PwC-Stiftung Jugend – Bildung – Kultur.

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