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420 Gäste nahmen am Festakt zur Wiedereröffnung des Goethe-Nationalmuseums teil

Heute, am Vortag von Goethes 263. Geburtstag, und rund acht Wochen nach der Wiedereröffnung des Goethe- und Schiller-Archivs wurde das Goethe-Nationalmuseum mit einem Festakt wiedereröffnet. Zur Eröffnungsveranstaltung im Domzelt vor dem Stadtschloss begrüßte die Klassik Stiftung Weimar 420 Gäste.

Präsident Hellmut Seemann hieß unter den Gästen insbesondere den Bundesminister der Verteidigung, Thomas de Maizière, willkommen und erinnerte dabei an Goethe als Leiter der Kriegskommission – der zum Ende seiner Amtszeit die Armee praktisch aufgelöst hatte. In seinem Grußwort stellte der Thüringer Minister für Bildung, Wissenschaft und Kultur, Christoph Matschie, die besondere Leistung der Ausstellung »Lebensfluten – Tatensturm« heraus, »das Abenteuer Klassik für alle erfahrbar zu machen«. Prinz Michael von Sachsen-Weimar und Eisenach fokussierte in seinem Grußwort das Verhältnis zwischen Carl August und Goethe, bevor Generaldirektor Prof. Dr. Wolfgang Holler in seiner Einführung in die Ausstellung Goethe als Erlebenden und Protagonisten beschrieb. Goethes Leben und Wirken immer in Bezug auf unsere Gegenwart zu setzen, sei das erklärte Ziel der Ausstellung. Der aus Philipp Stölzls Verfilmung bekannte Goethe-Darsteller Alexander Fehling rezitierte Passagen aus Goethes Roman »Die Leiden des jungen Werther«, bevor Prof. Dr. Dieter Borchmeyer, Präsident der Bayrischen Akademie der Schönen Künste, in seinem Festvortrag Goethe als »bewegten Beweger« beschrieb.

Ab 21.30 Uhr heißt die Klassik Stiftung Weimar heute alle Weimarer und ihre Gäste bei freiem Eintritt im Goethe-Nationalmuseum herzlich willkommen und feiert bei Sekt und einer entsprechend großen Torte in Goethes Geburtstag hinein. Morgen, an Goethes 263. Geburtstag, werden die Feiern mit einem Hausfest unter dem Motto »Goethes Leidenschaften« von 9-18 Uhr fortgesetzt.

Projects of the Klassik Stiftung Weimar are funded by the European Regional Development Fund (ERDF) and the Free State of Thuringia, represented by the State Chancellery of Thuringia, Department of Culture and the Arts.

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