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»Aufbruch und Umbruch 1914« – Klassik Stiftung lädt zum Vortrag mit Philipp Blom im Neuen Museum ein

Am Mittwoch, 5. November, um 18 Uhr spricht Philipp Blom im Rahmen der Ausstellung »Krieg der Geister. Weimar als Symbolort deutscher Kultur vor und nach 1914« zum Thema »Aufbruch und Umbruch 1914: Europäische Intellektuelle und die Moderne«. Der Vortrag im Neuen Museum wird unterstützt von der Landeszentrale für politische Bildung Thüringen.

Die umfassenden Neuerungen der Industrialisierung und Urbanisierung Europas gaben einem alten Menschheitstraum ein anderes Gesicht: Sowohl vor als auch nach 1914 wurde der »Neue Mensch« zu einem wichtigen Topos der kulturellen und philosophischen Debatte. Das Kriegserlebnis war dabei ein entscheidender Wendepunkt, der den alten Traum vom neuen Menschen radikal veränderte – von einem fast grenzenlosen Optimismus hin zu einer abgrundtiefen Ambivalenz.

Philipp Blom studierte in Wien und Oxford und wurde anschließend im Fach Geschichte promoviert. Neben seiner publizistischen Arbeit ist er journalistisch tätig und moderiert die Sendung »Von Tag zu Tag« im Radioprogramm Ö1 des Österreichischen Rundfunks. Sein Buch »Der taumelnde Kontinent. Europa 1910–1914« wurde vielfach ausgezeichnet, in zehn Sprachen übersetzt und als Fernseh-Dokumentarserie auch in Deutschland ausgestrahlt.

Veranstaltungsdaten
»Aufbruch und Umbruch 1914: Europäische Intellektuelle und die Moderne«
Vortrag von Philipp Blom
Mittwoch, 5. November 2014 | 18 Uhr
Neues Museum Weimar | Weimarplatz 5 | 99423 Weimar
Eintritt: Erw. 3 Euro | erm. 1 Euro

Ausstellungsdaten
»Krieg der Geister. Weimar als Symbolort deutscher Kultur vor und nach 1914«
Noch bis 9. November 2014 | Mi–Mo 10–18 Uhr
Neues Museum Weimar | Weimarplatz 5 | 99423 Weimar
svdmzweb01.klassik-stiftung.de/2014
www.blog.klassik-stiftung.de

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