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Die Entstehung und Auswirkungen vulkanischer Glutwolken stehen im Mittelpunkt des letzten Vortrags in der diesjährigen Reihe »Dialoge mit der Erde«

Am Mittwoch, 5. Dezember, um 19 Uhr beschäftigt sich Dr. Frank Eigenfeld im Rahmen der geo- und naturwissenschaftlichen Vortragsreihe »Dialoge mit der Erde« mit dem Phänomen vulkanischer Glutwolken.

Vulkanische Glutwolken bilden sich als ein Gemisch aus heißen Gesteinsbrocken, Aschen, Magmen und Gasen bei seitwärtsgerichteten Nebenexplosionen eines Vulkans. Gegenwärtig ist das Phänomen der vulkanischen Glutwolken nur selten zu beobachten. Zu den bekanntesten von Glutwolken begleiteten Vulkaneruptionen gehören die verheerenden Ausbrüche des Vesuvs 79 n. Chr. bei Pompeji oder des Montagne Pelée 1902 bei Saint-Pierre (Martinique, Karibik), die beide zu katastrophalen Zerstörungen führten. Immer wieder finden Geologen mächtige Gesteinspakete, sogenannte Ignimbrite, aus früheren geologischen Zeitabschnitten, die mit großer Wahrscheinlichkeit aus Glutwolken entstanden sind und alle heute vorstellbaren Dimensionen eines Vulkanausbruches um ein Vielfaches überstiegen.

Der Referent Frank Eigenfeld ist promovierter Geologe und Paläontologe. Von 1990 bis 2008 war er als Geowissenschaftler an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg tätig.

Veranstaltungsdaten
»Wenn es Feuer regnet. Über vulkanische Glutwolken«
Vortrag von Dr. Frank Eigenfeld, Halle/Saale
Anschließend Führung und Gespräch (inkl. Glühwein)
Mittwoch, 5. Dezember 2012, 19 Uhr
Parkhöhle | unterirdischer Vortragssaal
Im Park an der Ilm | 99423 Weimar (Eingang nahe dem Liszt-Haus)
Eintritt: 4,50 Euro

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