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Fertigstellung der Schaukelbrücke im Park an der Ilm verzögert sich

Die Fertigstellung der Sanierungsarbeiten an der Schaukelbrücke im Park an der Ilm verzögert sich bis voraussichtlich Ende November 2014. Bei den Tiefbauarbeiten wurden starke Fäulnisschäden am Unterbau der Brücke, einer Holzpfahlgründung aus dem Jahr 1830, festgestellt. Die Gründungskonstruktion konnte erst bei deren Freilegung in der vergangenen Woche begutachtet werden. Nach Einschätzung der beauftragten Fachplaner ist eine Instandsetzung der Pfahlgründung zwingend erforderlich. Für den weiteren Bauablauf bedeutet dies, dass zusätzlich zu den bereits geplanten Maßnahmen zunächst die Pylone und Gründungsmauern abgetragen, die Pfahlgründung instandgesetzt und die darüber liegende Steinkonstruktion abschließend wiederhergestellt werden müssen. Für die Sanierungsmaßnahme sind die Klassik Stiftung und die Stadt Weimar gleichermaßen verantwortlich, da das Bauwerk je zur Hälfte Eigentum von Stadt und Stiftung ist. Die Baudurchführung hat die Klassik Stiftung übernommen. Gegenwärtig passen die Klassik Stiftung und die Stadt Weimar die Entwurfs-, Genehmigungs- und Finanzplanung der Gesamtmaßnahme an.

Zum Hintergrund
Die Brücke war beim Hochwasser Anfang Juni 2013 so stark beschädigt worden, dass sie aus Sicherheitsgründen gesperrt werden musste. Im Dezember 2013 begannen die Bauarbeiten an der Schaukelbrücke. Die geplanten Baumaßnahmen umfassten die restauratorische Instandsetzung des Metalltragwerks, die Erneuerung der Holzteile und Verankerungen und die Wiederherstellung der Rampen. Alle metall-restauratorischen Arbeiten an der Brücke sind bereits abgeschlossen. Die Brücke stellt im Süden des Ilmparks die Anbindung des Parkes an die Belvederer Allee dar. Die laufenden baulichen Anstrengungen gewährleisten, dass die Brücke als bedeutendes Baudenkmal im Landschaftspark an der Ilm langfristig verkehrssicher und nutzbar bleibt.

Projects of the Klassik Stiftung Weimar are funded by the European Regional Development Fund (ERDF) and the Free State of Thuringia, represented by the State Chancellery of Thuringia, Department of Culture and the Arts.

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