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Franz Liszt in faszinierenden Bilddokumenten seiner Zeit

»Franz Liszt in der zeitgenössischen Fotografie« ist Thema einer Ausstellung, die vom 1. November bis 4. Januar in Goethes Haus am Frauenplan in Weimar gezeigt wird. Vorgestellt werden 130 Porträtfotos des Komponisten aus den Jahren 1843 bis 1886, die den Wandel in der Physiognomie des Künstlers ebenso dokumentieren wie die frühen Phasen der Fotografie. Angefangen bei der ältesten bekannten Aufnahme Liszts, einer Daguerreotypie von Hermann Biow aus dem Jahr 1843, über in Kalotypie- und Kollodiumverfahren entstandene Papierbilder bis hin zu den Bromsilber/Gelatineabzügen der achtziger Jahre des 19. Jahrhunderts versammelt die Ausstellung Beispiele aller frühen fotografischen Verfahren. Franz Liszt als umschwärmte und bekannte Künstlerpersönlichkeit war dabei vielbegehrtes Objekt der Fotografen, zu denen neben Biow u.a. Adam Salomon, Pierre Petit und Louis Held zählten.


Die faszinierenden Bilddokumente der Ausstellung stammen überwiegend aus der Sammlung von Ernst Burger. Der Autor und Sammler musikgeschichtlicher Dokumente legte in diesem Jahr einen Bildband vor, der alle 260 bislang bekannten Liszt-Fotografien sowie Erläuterungen zu deren Entstehung enthält. Burger traf auch die Auswahl für die Exposition, die bereits in München und Bayreuth zu sehen war. In Weimar wird sie durch seltene Exponate aus der Sammlung des Goethe-Nationalmuseums bereichert, darunter eine kleinformatige Daguerreotypie aus der Zeit um 1856 sowie originale Porträt-Aufnahmen von Liszt u.a. von den Fotografen Adalbert und Carl Schenk.
Die Ausstellung wird im Rahmen des zweiten Weimarer Liszt-Festivals am 1. November, 12 Uhr, eröffnet. Sie ist bis 4. Januar täglich außer montags von 9 bis 16 Uhr zu besichtigen. Führungen finden am 22. November, 14.30 Uhr, sowie am 21. Dezember und 4. Januar, 11 Uhr, statt.

Pressevorbesichtigung:
30. Oktober, 11 Uhr, Goethe-Nationalmuseum (Dienerwohnung).

Projects of the Klassik Stiftung Weimar are funded by the European Regional Development Fund (ERDF) and the Free State of Thuringia, represented by the State Chancellery of Thuringia, Department of Culture and the Arts.

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