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Letzte Veranstaltung in der Reihe »Künstler und ihre Gärten« führt in den Gutspark Oßmannstedt

Am Donnerstag, 12. September 2013, um 18 Uhr ist der Gutspark Oßmannstedt Gegenstand der letzten Führung in der Reihe »Künstler und ihre Gärten«. Anlässlich des 280. Geburtstags von Christoph Martin Wieland führen der Wielandexperte Egon Freitag und Angelika Schneider, Gartendenkmalpflegerin bei der Klassik Stiftung, gemeinsam durch den Oßmannstedter Park. Während des Rundgangs und des begleitenden Gesprächs werden sie sowohl auf die Gestaltung, Nutzungsgeschichte, Wiederherstellung und Pflege des Gutsparks eingehen als auch auf Wielands besondere Ambitionen, weitab von Weimar und nach dem Vorbild der römischen Dichter Horaz und Cicero ein Leben als »poetischer Landjunker« zu führen.

Das barocke Landgut Oßmannstedt kam 1797 in den Besitz von Christoph Martin Wieland. Die sechs Oßmannstedter Jahre gehören mit zu seiner produktivsten Zeit. Hier übersetzte er antike Schriften, verfasste Novellen und Romane, gab Zeitschriften heraus und empfing zahlreiche Gäste. Aufgrund wirtschaftlicher Schwierigkeiten musste Wieland das Gut 1803 verkaufen und zog zurück nach Weimar. Seinem Wunsch gemäß fand der Dichter 1813 in Oßmannstedt seine letzte Ruhestätte – an der Seite seiner Gemahlin Anna Dorothea und Sophie Brentanos im Park direkt an der Ilm.

Veranstaltungsdaten
»daß uns die Götter nichts Gutes ohne Arbeit geben«
Wielands Osmantinum
Fu?hrung durch den Gutspark Oßmannstedt mit Angelika Schneider
und Egon Freitag
Donnerstag, 12. September 2013 | 18 Uhr
Treffpunkt: Eingang zum Wieland-Museum
Wielandstraße 16 | 99510 Oßmannstedt

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