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Zuwachs für Schloß–Sammlung

Elf Gemälde des 14. bis 17. Jahrhunderts werden ab 20. August als Neuzuwachs im Weimarer Schloßmuseum präsentiert. Sie sind Teil einer Schenkung von insgesamt 16 Alte-Meister-Bildern, die am 19. August offiziell an die Klassik Stiftung Weimar übergeben wird. Zu den Arbeiten gehören eine altniederländische und eine frühe toskanische Tafel, zwei altdeutsche Gemälde aus dem Altdorfer und Cranach-Kreis sowie italienische, holländische und flämische Werke. Herausragend ist ein prächtiges Blumenstilleben aus dem Jahr 1641 von dem Antwerpener Maler Cornelis Schut. Ein Teil der Bilder wird erstmals ausgestellt.
Die kleine Sammlung hat der Schriftsteller Joachim Fernau (1909-19988) zusammengetragen. Er schrieb nicht nur Romane, sondern betätigte sich in Essays und einem Malereilexikon auch als Kunstschriftsteller. Seine Witwe, Gabriele Fernau, entschloß sich die Sammlung nach Weimar zu geben, wo sie künftig bewahrt werden soll.
Gemäldetechnische Untersuchungen, die in den vergangenen Monaten an den Bildern durchgeführt wurden, haben zum Teil überraschende Ergebnisse gebracht. So haben Röntgenaufnahmen bei einem Madonnenbild ein darunterliegendes architektonisches Motiv im Renaissancestil sichtbar werden lassen. Unter dem Blumenstilleben verbirgt sich die Figur einer Maria, wie sie von den Künstlern des 17. Jahrhunderts häufig innerhalb von Blumenkartuschen gemalt wurde.
Die Schenkung wird am 19. August, 16 Uhr, im Schloßmuseum (Westflügel, 1. Etage) von Gabriele Fernau an Stiftungspräsident Hellmut Seemann übergeben.

Projects of the Klassik Stiftung Weimar are funded by the European Regional Development Fund (ERDF) and the Free State of Thuringia, represented by the State Chancellery of Thuringia, Department of Culture and the Arts.

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