Kunsthandwerkliche und kunstgewerbliche Sammlungen

St. Petersburg, Kaiserliche Manufaktur (Stephan S. Pimenow), Mädchen mit zerbrochenem Milchkrug, 1810-1820

Die kunstgewerbliche Sammlung, bestehend aus den Sammlungsbereichen Porzellan, Majolika und Fayence, Glas, Möbel und Textilien sowie aus vielen weiteren Spezialsammlungen wie Fächer, Jagdwaffen und historische Wagen geht im Kern auf die Ausstattung der verschiedenen Hofhaltungen des Weimarer Herzoghauses zurück. Einige Stücke sind in den Interieuren der Schlösser präsent. Die Sammlung umfasst insgesamt mehr als 12.000 Gegenstände, vorrangig aus dem 18. und 19. Jahrhundert. Die ursprünglich in der Verwaltung des Hofmarschallamtes liegenden kunsthandwerklichen Objekte wurden um 1900 weitgehend in das damals begründete Museum für Kunst und Kunstgewerbe überführt. Bereits seit 1869 waren Bestände der alten Kunstkammer im neu eröffneten Großherzoglichen Museum ausgestellt, dazu gehörte vor allem die ins 17. Jahrhundert zurückreichende Elfenbeinsammlung. Einen eigenen Bereich bilden die Nachlässe der in den Weimarer Dichterhäusern bewahrten Ausstattungen und Sammlungen Goethes und Schillers sowie Wielands und Herders.

Erreichbarkeit

Herausragende Arbeiten aus Glas, Porzellan und Fayence können im Schloss Belvedere, im Weimarer Stadtschloss, im Schloss Tiefurt sowie im Dornburger Rokokoschloss besichtigt werden.

Vorhaben der Klassik Stiftung Weimar werden gefördert durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und den Freistaat Thüringen, vertreten durch die Staatskanzlei Thüringen, Abteilung Kultur und Kunst.

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