Medaillen

Hans Heinrich Boltshauser, Johann Wolfgang von Goethe, um 1775/80 (verso: Brustbild, recto: aufsteigender Adler)

Mit der Übersetzung der Autobiographie des Goldschmieds und Medailleurs Benvenuto Cellini reifte bei Goethe der Entschluss heran, zielgerichtet eine eigene Medaillensammlung anzulegen, um daran die europäische Entwicklung der Plastik vom Quattrocento bis zur Gegenwart studieren zu können. Diese kleinplastische Kunstform schien dem Sammler aus finanziellen und pragmatischen Gründen dafür besonders geeignet zu sein. Bis zum Ende seines Lebens trug Goethe auch mit Hilfe zahlreicher Partner und Künstler etwa zweitausend Guss- und Prägemedaillen zusammen, die er nach Ländern ordnete und unter denen fast alle namhaften Medailleure und Stempelschneider Europas vom 16. Jahrhundert bis 1832 zu finden sind.

Erreichbarkeit

Die Besichtigung der Medaillensammlung ist bei wissenschaftlichem Interesse nach Voranmeldung gemeinsam mit Herrn Dr. Jochen Klauß möglich.

Vorhaben der Klassik Stiftung Weimar werden gefördert durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und den Freistaat Thüringen, vertreten durch die Staatskanzlei Thüringen, Abteilung Kultur und Kunst.

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