Bücherregal im Rokokosaal der Herzogin Anna Amalia Bibliothek © Klassik Stiftung Weimar
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Sa 25. August 2012 - Mo 27. August 2012

Humanismus: ein offenes System

Internationale Tagung

Tagungsleitung: Hubert Cancik (Berlin) und Helmut Hühn (Jena)

Ausgerichtet von der Forschungsstelle »Europäische Romantik« der Friedrich-Schiller Universität Jena, der Humanistischen Akademie Berlin und der Berendel Foundation London in Kooperation mit dem Kolleg Friedrich Nietzsche Weimar.

Das, was Humanismus ist, lässt sich nicht allein in Begriffe fassen, sondern zeigt sich in Personen, in Geschichten, in Literatur und Kunst, in zu Symbolen verdichteten Orten von Humanität (wie in Unorten der Antihumanität). Humanismus ist keine Religion und auch keine Philosophie. Die Systemform des Humanismus ist nicht eine lückenlose Theorie, nicht die Deduktion aus dem Begriff ›Mensch‹, ›Menschheit‹ oder ›Geist‹. Die spezifische Systemform des Humanismus ist die offene Form, die unfertige Weltanschauung. Die internationale Fachtagung erschließt die kulturelle Bewegung und Tradition des Humanismus, untersucht die geschichtlichen Formen ihrer Darstellung und diskutiert die Möglichkeit einer zukünftigen Humanistik als wissenschaftliches Forschungsfeld.

Die Tagung wird veranstaltet im Rahmen von Goethes Geburtstag.

Kontakt

Direktion Goethe- und Schiller-Archiv
Postfach 2012
99401 Weimar
Telefon: +49 3643 545-242
Fax: +49 3643 545-241
gsa@klassik-stiftung.de

Anmeldung

Dr. Helmut Hühn | Forschungsstelle Europäische Romantik | Frommannsches Anwesen
Fürstengraben 18
07743 Jena
Telefon: +49 (0) 3641-944-174
romantikforschung@uni-jena.de

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