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Sehenswürdigkeiten von A bis Z

Die Schauplätze deutscher Kulturgeschichte versammeln sich in Weimar in so üppiger Weise, dass ein Besuch eigentlich nicht ausreichen kann. Große Namen wie die der Dichterfürsten Goethe und Schiller, der kulturellen Förderin Herzogin Anna Amalia, Komponisten wie Bach und Liszt, Nietzsches Philosophie, Pioniere der Moderne wie Gropius, van de Velde – sie und viele mehr fanden hier über die Jahrhunderte eine Heimat.

Hier finden Sie eine nach dem Alphabet geordnete Zusammenfassung unserer Sehenswürdigkeiten.

Sehenswürdigkeit Goethe und Schiller.
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Bauhaus-Museum Weimar

In Weimar hat die international bedeutsame Schule für Kunst und Design ihren Ursprung. Das derzeit im Bau befindliche Museum wird nicht nur die älteste Sammlung der Welt beherbergen, sondern auch zeigen, welche umfassenden gesellschaftlichen Veränderungen das Bauhaus hervorbrachte.

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www.bauhausmuseumweimar.de

Sehenswürdigkeit bauhaus museum weimar

Fürstengruft

Dies ist keine gewöhnliche Begräbnisstätte einer Fürstenfamilie (errichtet 1823–1828). In andächtiger Atmosphäre können hier die Särge der Angehörigen des Hauses Sachsen-Weimar und Eisenach und die der beiden großen Dichterpersönlichkeiten Johann Wolfgang von Goethe und Friedrich von Schiller besichtigt werden.

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Sehenswürdigkeit Fürstengruft

Goethes Gartenhaus

In diesem Gartenhaus am Rande des heutigen Parks an der Ilm lebte und arbeitete Goethe seit 1776 sechs Jahre lang bis zu seinem Umzug an den Frauenplan. Es wurde zum »Liebesnest« des Dichters und zum Rückzugsort im Alter. Hier schrieb er unter anderem die Ballade vom »Erlkönig«. Die ausgestellten Einrichtungsgegenstände, darunter auch originale Möbel wie das Stehpult des Dichters mit Sitzbock, sind Teil des ursprünglichen Inventars, das aus allen Lebensphasen Goethes stammt. Den Garten gestaltete der naturverbundene Goethe selbst.

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Sehenswürdigkeit Weimar: Goethe Gartenhaus

Goethes Nationalmuseum

Das historische Wohnhaus mit Garten steht im Zentrum der bedeutendsten Stätte zur Präsentation und Erforschung der Lebensleistung Goethes. Fast 50 Jahre lang bewohnte der Dichter das im barocken Stil erbaute Haus. Neben den privaten Wohnräumen und den repräsentativen Gesellschafts- und Sammlungszimmern bildet das authentisch eingerichtete Arbeitszimmer mit angrenzender Privatbibliothek den Höhepunkt der Besichtigung. Die Ausstellung »Lebensfluten – Tatensturm« im später entstandenen Museumsbau gibt Aufschluss über das Lebenswerk und die Wirkung des berühmten Dichters, Kulturpolitikers und Kunstsammlers.

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Sehenswürdigkeit Weimar: Goethe Nationalmuseum

Goethe- und Schiller-Archiv

Das Goethe- und Schiller-Archiv ist das älteste Literaturarchiv in Deutschland. Es verwahrt mehr als 130 Nachlässe, u. a. von Schriftstellern, Gelehrten, Philosophen und Komponisten. Goethes literarischer Nachlass gehört seit 2001 zum Weltdokumentenerbe der UNESCO. Neben der wissenschaftlichen Nutzung sind Besichtigungen während der Öffnungszeiten des Archivs ohne Voranmeldung möglich. Zusätzlich bietet das Archiv wechselnde Ausstellungen von Handschriftenoriginalen aus dem Bestand.

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Sehenswürdigkeit Weimar: Goethe- und Schiller-Archiv

Haus Hohe Pappeln

Das Haus Hohe Pappeln ist ein Gesamtkunstwerk: Der Architekt und Designer Henry van de Velde ließ es für seine Familie 1907/08 errichten und entwarf jedes Detail. Die Pappeln, die sich einst hoch über das Haus erhoben, gaben dem Anwesen seinen Namen. Heute können der Garten sowie der repräsentative Wohnbereich der Familie in der Beletage mit Salon, Speisezimmer, Arbeitszimmer und Wohndiele besichtigt werden.

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Sehenswürdigkeit Weimar: Haus Hohe Pappeln

Herzogin Anna Amalia Bibliothek

Das historische Bibliotheksgebäude mit seinem ovalen und über drei Geschosse reichenden Rokokosaal ist weltweit bekannt. Die angeschlossene Forschungsbibliothek für Literatur- und Kulturgeschichte ist öffentlich benutzbar. Sie bewahrt und erschließt literarische Zeugnisse vom 9. bis zum 21. Jahrhundert. Der Schwerpunkt liegt auf der Zeit um 1800.

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Sehenswürdigkeit Weimar: Herzogin Anna Amalia Bibliothek

Kassengewölbe

In dieser Gruft wurde Friedrich Schiller 1805 beigesetzt, im Jahr 1826 wurden seine vermeintlichen Gebeine an die Seite Goethes in die Fürstengruft überführt. Da durch wissenschaftliche Untersuchungen im Jahr 2008 festgestellt werden konnte, dass die Relikte nicht von Friedrich Schiller stammen, ist sein Sarg in der Fürstengruft heute leer.

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Sehenswürdigkeit Weimar: Kassengewölbe

Kutschenmuseum Auerstedt

In den ehemaligen Stallungen von Schloss Auerstedt wird der noch erhaltene Fuhrpark der Herzöge und Großherzöge von Sachsen-Weimar und Eisenach präsentiert. Den Schwerpunkt bilden kunstvoll gestaltete Kutschen, die als Hochzeitsausstattung an den Weimarer Hof gelangten, darunter der Hochzeitsreisewagen, mit dem Großfürstin Maria Pawlowna und Erbprinz Carl Friedrich im Jahr 1804 von St. Petersburg nach Weimar reisten.

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Sehenswürdigkeit bei Weimar: Kutschenmuseum Auerstedt

Liszt-Haus

In seiner Wohnetage des Hofgärtnerhauses unterrichtete Franz Liszt zahlreiche junge, begabte Pianisten aus dem In- und Ausland. Durch Carl Alexander als Memorialstätte eröffnet, blieb das Wohn- und Arbeitszimmer als zentraler Salon in der ursprünglichen Einrichtung samt Bechstein-Flügel erhalten. Im Erdgeschoss werden wichtige Kompositionen Franz Liszts mithilfe von Hörstationen erlebbar.

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Sehenswürdigkeit Weimar: Liszthaus

Neues Museum Weimar

Das ehemals Großherzogliche Museum wurde 1869 als einer der ersten deutschen Museumsbauten errichtet. Gemeinsam mit dem bauhaus museum steht es ab 6. April 2019 im Zentrum eines Kulturquartiers, das die wechselvolle Geschichte der Moderne im Weimarer Stadtgefüge vermitteln wird. Aufgrund dieser Neukonzeption bleibt das Museum bis dahin geschlossen.

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Sehenswürdigkeit Weimar: Neues Museum

Nietzsche-Archiv

In der Villa »Silberblick« verbrachte der kranke Friedrich Nietzsche, gepflegt von seiner Schwester Elisabeth Förster-Nietzsche, die letzten Lebensjahre. Nach dem Tod des Philosophen richtete seine Schwester das Nietzsche-Archiv ein und ließ es von Henry van de Velde gestalten. Innenarchitektur und Ausstattung gehören zu den gelungensten Schöpfungen des belgischen Architekten und Designers.

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Sehenswürdigkeit Weimar: Nietzsche-Archiv

Park an der Ilm

»Hebe deinen Blick und verweile.« Der 48 Hektar große Landschaftspark entlang der Ilm ist Weimars grüne Oase. Herzog Carl August und Johann Wolfgang Goethe verwirklichten hier zwischen 1778 bis 1828 ihre gartenkünstlerischen Ideen. Noch heute verbinden vor Jahrhunderten angelegte Sichtachsen markante Punkte des Parks. Goethes Gartenhaus, das klassizistische Römische Haus, künstliche Grotten und Ruinen sowie Sitzgelegenheiten laden zum Wandeln und Entdecken ein.

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Sehenswürdigkeit Weimar: Park an der Ilm

Parkhöhle im Park an der Ilm

Die Parkhöhle ist ein unterirdisches Stollensystem im Park an der Ilm, in dem 200.000 Jahre Erd- und Menschheitsgeschichte erlebbar werden. Ursprünglich als Stollensystem zur Bierlagerung vorgesehen, wurde im Zweiten Weltkrieg ein Teil der Anlage als Bunker ausgebaut. Die Ausstellung erzählt die Geschichte der geologischen Erforschung der Weimarer Travertine, die ihren Anfang mit der Beschreibung des geologischen Profils durch Johann Wolfgang Goethe und seinen Sohn August im Jahr 1823 nahm.

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Sehenswürdigkeit Weimar: Parkhöhle

Römisches Haus

Italienisches Flair bietet das erste klassizistische Gebäude Weimars am steil abfallenden Hang des Parks an der Ilm. Es entstand von 1791 bis 1797 unter der Leitung Johann Wolfgang Goethes als Refugium für Herzog Carl August von Sachsen-Weimar und Eisenach. Das durch die Villenbauten in der Umgebung Roms inspirierte Römische Haus gilt als klassizistisches »Musterhaus« der architekturtheoretischen Überlegungen Goethes vor dem Hintergrund seiner Italienreise. Ein Höhepunkt ist das von Angelika Kaufmann gemalte Porträt der Herzogin Anna Amalia, das erst kürzlich an seinen Platz im Blauen Salon zurückkehren konnte.

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Sehenswürdigkeit Weimar: Römisches Haus

Schiller-Museum Bauerbach

Nach seiner Flucht aus Stuttgart fand Friedrich Schiller im Wohnhaus des Rittergutes Bauerbach bei Meiningen Obdach, die Familie Wolzogen überließ ihm drei Räume des Obergeschosses. Neben einer Ausstellung mit Arbeits- und Lebenszeugnissen bietet das Museum dank vieler Möbel aus dem Wolzogen-Nachlass eine authentische Atmosphäre seiner Zeit. Hier skizzierte Schiller erste Entwürfe zu »Don Carlos« und arbeitete an »Louise Millerin«, später »Kabale und Liebe« genannt.

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Sehenswürdigkeit: Schiller-Museum Bauerbach

Schillers Wohnhaus und Schiller Museum

Schillers Wohnhaus, in dem er bis zu seinem Tode 1805 lebte, erzählt vom Leben des Dichters, Philosophen, Arztes und Historikers. Authentische Nachlasstücke und viele persönliche Gegenstände der Familie ermöglichen es, die Lebensumstände sowie die Atmosphäre des Schaffens, Wohnens und Haushaltens in Schillers Wohnhaus lebendig nachzuempfinden. Herzstück ist das Arbeitszimmer, in dem Schiller seine Dramen »Die Braut von Messina« und »Wilhelm Tell« vollendete. Das Wohnhaus befindet sich im selben Gebäudekomplex wie das Schiller-Museum, welches wechselnde Ausstellungen präsentiert.

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Sehenswürdigkeit Weimar: Schiller Wohnhaus

Schiller-Museum

An der Nordseite des historischen Wohnhauses von Friedrich Schiller befindet sich das Schiller-Museum mit drei großen Ausstellungsräumen. 1988 abgeschlossen, zählt es zu den wenigen Museumsneubauten der DDR. Heute werden hier Wechselausstellungen gezeigt.

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Sehenswürdigkeit Weimar: Schiller-Museum

Schloss und Park Belvedere

Einen illustren Einblick in das herzogliche Leben gewährt die barocke Sommerresidenz, die heute Gemälde, Interieur und filigranes Kunsthandwerk des 18. Jahrhunderts präsentiert. Herzog Ernst August von Sachsen-Weimar und Eisenach ließ das Schloss zwischen 1724 und 1748 einschließlich einer Orangerie sowie eines Lust- und Irrgartens errichten. Der seit 1775 regierende Herzog Carl August betrieb in Belvedere gemeinsam mit Goethe pflanzenkundliche Studien. Bis 1820 entstand ein Botanischer Garten mit circa 7900 in- und ausländischen Pflanzenarten.

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Sehenswürdigkeit Weimar: Schloss und Park Belvedere

Schloss und Park Ettersburg

Auf der Nordseite des Ettersberges befindet sich das von Carl Alexander, Urenkel Anna Amalias, beauftragte Kleinod. Der junge Erbgroßherzog ließ die beiden Schlossparterres nach Plänen von Carl Eduard Petzold umgestalten und einen sechs Hektar großen Landschaftspark sowie die große Forsthauswiese anlegen. Durch den 1845 angelegten »Pücklerschlag« eröffnet sich ein wunderschönes Panorama mit Blick zum ehemaligen barocken Jagdschloss.

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Sehenswürdigkeit Weimar: Schlosspark Ettersburg

Schloss und Park Tiefurt

Dank Herzogin Anna Amalia wurde dieser Sommersitz zum Musenort für die Weimarer Hofgesellschaft. Auch heute ist Tiefurt sowohl Geheimtipp als auch Refugium. Die Räumlichkeiten des Schlosses bezeugen noch heute die geselligen Sommerabende der Weimarer Klassiker, der 21 Hektar große Park lädt zur Erkundung zahlreicher Denkmale ein.

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Sehenswürdigkeit bei Weimar: Schloss Tiefurt

Schloss, Park und Liebhabertheater Kochberg

Der ehemalige Landsitz der Familie von Stein wurde durch Goethes Liebe zu Charlotte von Stein und seine häufigen Besuche berühmt. Einzigartig ist das um 1800 erbaute Liebhabertheater, in dem heute während der Saison Opern, Schauspiele und Konzerte in historischer Aufführungspraxis der Goethezeit zu sehen sind. Das Museum im um 1600 im Stil der Renaissance erbauten Wasserschloss erinnert an Goethes Besuche bei seiner engsten Freundin. Im nachklassisch-romantischen Landschaftspark führen verschlungene Wege zu einem außergewöhnlichen Blumengarten und interessanten Parkarchitekturen.

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Sehenswürdigkeit bei Weimar: Schloss, Park und Liebhabertheater Kochberg

Schlossmuseum im Stadtschloss

Das ehemalige Residenzschloss der Herzöge und Großherzöge von Sachsen-Weimar und Eisenach bildete über Jahrhunderte das kulturelle Herz der Stadt. Neben Festräumen, den privaten Gemächern des Fürstenhauses und den von Großherzogin Maria Pawlowna eingerichteten Dichterzimmern bietet das Schlossmuseum eine bemerkenswerte Sammlung europäischer Kunst vom Mittelalter bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts.

Hinweis: Das Stadtschloss schließt am 2. Juli 2018 aufgrund von Instandsetzungsarbeiten.

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Sehenswürdigkeit Weimar: Schlossmuseum

Wielandgut Oßmannstedt

Im barocken Gutshaus lebte Christoph Martin Wieland, eine schriftstellerische Größe und wichtiger Herausgeber zur Zeit der Aufklärung. Zu Wielands Besuchern gehörten u.a. Johann Wolfgang Goethe, das Ehepaar Herder und Herzogin Anna Amalia. Auf eigenen Wunsch fand Wieland im Gutspark seine letzte Ruhestätte neben seiner Gemahlin. Das Museum gilt heute als ein symbolischer Ort für die deutsche Spätaufklärung und ermöglicht dem Besucher neben einer virtuellen Reise durch Wielands Zeitalter auch Einblicke in Leben und Wirken des Dichters.

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Sehenswürdigkeit bei Weimar: Wielandgut Oßmannstedt

Wittumspalais

Das barocke, im Zentrum Weimars gelegene Stadtpalais zeigt ein anschauliches Bild adliger Wohnkultur. Nach dem verheerenden Brand des Residenzschlosses im Mai 1774 diente es Herzogin Anna Amalia bis zu ihrem Tod als Witwensitz. Ihre berühmten Abendgesellschaften fanden im Tafelrundenzimmer statt. Einen Höhepunkt bildet
die authentische Einrichtung des Grünen Salons, einst Wohnzimmer der Herzogin. Seit 1998 zählt das Wittumspalais als Teil des Ensembles »Klassisches Weimar« zum UNESCO-Welterbe.

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Sehenswürdigkeit Weimar: Wittumspalais

Unterwegs mit Familie und Kindern

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