1. Eintritt frei
Vortrag

Der Brandstifter. Martin Walsers Rede in der Frankfurter Paulskirche (1998)

Vortrag und Diskussion mit Hannes Heer

Letzter Teil der Reihe "Der Skandal als vorlauter Bote" über den Umgang mit der Verantwortung an den Verbrechen des Zweiten Weltkrieges in Deutschland

Martin Walser griff 1998 das öffentliche Gedenken an den Holocaust als „Dauerpräsentation unserer Schande“ an. Ignatz Bubis bezeichnete den Schriftsteller für sein Lob

des „Wegsehens“ als  „Brandstifter“, während Walser sich als Sprecher der „schweigenden Mehrheit“ und Vertreter eines neuen Antisemitismus präsentierte. Der Kern seiner Rede war die Feststellung, die Deutschen seien wieder „ein normales Volk“, das keiner staatlich verordneten „Resozialisierung“ bedürfe.

Der Publizist und Historiker Hannes Heer diskutiert anhand von Filmausschnitten die Bedeutung der Debatte um Martin Walser für heutige Diskussionen um einen „Schlussstrich“.

Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora in Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung Thüringen und der Klassik Stiftung Weimar.

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