Zuschauerraum des Liebhabertheaters Schloss Kochberg © Klassik Stiftung Weimar
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So 23. September 2018

Goethe-Nationalmuseum

Paul Ernst und Samuel Lublinski

Öffentliches Symposion der Paul-Ernst-Gesellschaft in Kooperation mit der Klassik Stiftung Weimar

Gefördert durch die Arbeitsgemeinschaft Literarischer Gesellschaften und Gedenkstätten aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien

Samuel Lublinski (1868–1910) gehörte im ersten Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts zu Paul Ernsts wichtigsten Freunden und Gesprächspartnern; seit 1907 lebten beide in Weimar, wohin Ernst bereits 1903 gezogen war.

Die Paul-Ernst-Gesellschaft möchte anlässlich seines 150. Geburtstags an Person und Werk Lublinskis erinnern, der – wie Ernst – ein vielseitiger, wandlungsreicher, immer aber ungemein anregender und interessanter Autor war, ganz gleich, ob er sich mit der Tagespolitik auseinandersetzte, über religions- oder kulturgeschichtliche Fragen schrieb, in literaturkritischen Werken, etwa Die Bilanz der Moderne (1904) und Der Ausgang der Moderne (1909), als früher Vertreter einer soziologischen Literaturbetrachtung hervortrat oder in eigenen Dramen Beiträge zu einer neuklassischen Dramatik leistete Lublinski ist mit Paul Ernst und Wilhelm von Scholz einer der drei Hauptvertreter der Neuklassik, dabei zugleich von großer Offenheit und mit wachem Blick für Zeitgenossen – auch mit Thomas Mann, Else Lasker-Schüler und Herwarth Walden, Otto Stoessl, Karl Kraus, Johannes Schlaf u.v.a. war Lublinski literarisch-kritisch, aber auch persönlich verbunden.

Ein wesentliches Kapitel der Literaturgeschichte des frühen 20. Jahrhunderts wird in seiner Persönlichkeit neu und anders sichtbar werden und rückt die zeitgenössische Literatur in ein
oft eigenwilliges Licht.

Programm:

Freitag, 21.9.2018
13.30 Uhr | Begrüßung
14.00 Uhr | Prof. Dr. Günter Hartung (Halle):
Samuel Lublinski und Paul Ernst im Verhältnis zu Thomas Mann
15.00 Uhr | Ralf Gnosa, M.A. (Mönchengladbach):
Der Erzähler Samuel Lublinski und die Neuklassik
16.30 Uhr | Rundgang durch Goethes Wohnhaus
20.00 Uhr | Autorenlesung: Ralf Gnosa:
„Der Wanderer über dem Nebelmeer“

Samstag, 22.9.2018
9.30 Uhr | Prof. Dr. Christine Magerski (Zagreb): Neuklassik als Fluchtpunkt aus der Moderne am Beispiel Samuel Lublinski
11.00 Uhr | Prof. Dr. Maurizio Pirro (Bari):
Samuel Lublinski als Dramatiker
16.00 Uhr | Fabian Wilhelmi, M.A. (Düsseldorf): Das Siegfriedbild in den Nibelungendramen Paul Ernsts und Samuel Lublinskis
17.00 Uhr | Dr. Zoë Ghyselinck (Gent): Episierung im Drama
20.00 Uhr | Lesung aus dem Briefwechsel zwischen
Paul Ernst und Samuel Lublinski

Sonntag, 23.9.2018
10.00 Uhr | Dr. Christoph Fackelmann (Wien): Ein „Bündnis der wenigen ‚Aufrechten‘“? – Otto Stoessl vermittelt zwischen Ernst, Lublinski und Karl Kraus.
11.00 Uhr | Loreen Sommer, M.A. (Heidelberg):
Lublinski und seine Kontroverse mit Arno Holz
12.30 Uhr | Schlussdiskussion
15.00 Uhr | Rundgang durch das Nietzsche-Archiv,
Humboldtstr. 36

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Der Eintritt zu sämtlichen Veranstaltungen ist frei.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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