Friedrich Schiller. Gemälde von Christian Xeller, 1. Hälfte 19. Jahrhundert. Empfangszimmer im Mansardengeschoss von Schillers Wohnhaus © Klassik Stiftung Weimar
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Ikonensammlung

Nach den frühen Bemühungen Goethes, »russische Heiligenbilder« für die Weimarer großherzoglichen Kunstsammlungen zu erwerben, begann der Kaufmann und Jurist Dr. Georg Haar in den 1920/1930er Jahren eine Privatsammlung vorwiegend russischer Ikonen in Weimar aufzubauen. Bis zu dessen Freitod 1945 war die Sammlung in der Villa Haar am Rand des Ilmparks auf circa 100 gemalte Holzikonen und gegossene Metallikonen des 15. bis 19. Jahrhunderts angewachsen. Sie gelangte schließlich durch testamentarische Verfügung in das Weimarer Schlossmuseum. Zu den herausragenden Beispielen russischer Ikonenmalerei gehören die sogenannte Königstür einer Bilderwand (Ikonostase) aus der Schule von Novgorod (15. Jh.) und eine großformatige Ikone mit der Darstellung der Geburt Christi der Schule von Moskau (15. Jh.). Stilistische und ikonographische Vielfalt machen den besonderen Reiz der Weimarer Ikonensammlung aus.

Verfügbarkeit

Die Ikonensammlung ist im Schlossmuseum ausgestellt.

Kontakt

Klassik Stiftung Weimar
Abteilung Kunstsammlungen
Dr. Gerda Wendermann
Burgplatz 4
99423 Weimar
Telefon: +49 (0) 3643-545-666
Fax: +49 (0) 3643-545-669
Gerda.Wendermann@klassik-stiftung.de

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