Prinzessin Sibylle von Cleve. Gemälde von Lucas Cranach d.Ä., 1526 . Schlossmuseum Weimar © Klassik Stiftung Weimar
« zurück zu Sammlungen der Museen

Kunstkammer | Kunstkabinett

Mit der Landesteilung 1640 wanderte die Kunstkammer des Herzogshauses Sachsen-Weimar und Eisenach nach Gotha ab. Die Grundlagen des um 1730 erstmals vollständig verzeichneten Weimarer Kunst- und Naturalienkabinetts wurden durch Herzog Wilhelm Ernst um 1700 unter Einbeziehung der Elfenbeinsammlung Herzog Wilhelms IV. aus der Mitte des 17. Jahrhunderts und durch den Erwerb der Kuriositätensammlung des Leipziger Patriziers Adlershelm gelegt. In der Goethezeit kam es zu einer Aufteilung der Bestände, wobei die Naturalia in die wissenschaftlichen Sammlungen der Universität Jena einflossen, die Artificialia und Scientifica im »Kunstkabinett auf der herzoglichen Bibliothek« aufgingen, das im Verlauf des 19. Jahrhunderts immer mehr den Charakter einer dynastischen Memorialsammlung von Kuriositäten annahm, während kunsthandwerklich bedeutsame Stücke seit 1869 im Großherzoglichen Museum ausgestellt waren. Die Fusion der Kunstsammlungen mit der Stiftung Weimarer Klassik zum 1. Januar 2003 führte die aufgegliederten Sammlungsteile des Bestandes »Kunstkabinett« erneut zusammen.

Verfügbarkeit

Die aus der ehemaligen Kunstkammer (Kunstkabinett) stammenden kunsthandwerklichen Meisterwerke aus teils exotischen Materialien wie Kokosnuss und Elfenbein sind im Schlossmuseum im Stadtschloss zu besichtigen.

Kontakt

Klassik Stiftung Weimar
Abteilung Kunstsammlungen
Dr. Gert-Dieter Ulferts
Burgplatz 4
99423 Weimar
Telefon: +49 (0) 3643-545-665
Fax: +49 (0) 3643-545-669
Gert-Dieter.Ulferts@klassik-stiftung.de

Sammlungen durchsuchen

Bildergalerie

Klicken Sie auf das Bild für Großansicht und Diashow.