Friedrich Schiller. Gemälde von Christian Xeller, 1. Hälfte 19. Jahrhundert. Empfangszimmer im Mansardengeschoss von Schillers Wohnhaus © Klassik Stiftung Weimar
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Gemäldesammlung

Goethes Gemäldesammlung umfasst mit knapp 50 Werken zahlenmäßig einen relativ kleinen Bereich, steht aber repräsentativ für seine Interessenvielfalt vom deutschen Mittelalter bis hin zu zeitgenössischen Kunstwerken. Das Spektrum reicht von Lucas Cranach d. J. bis zu dem Weimarer Maler Friedrich Preller d. Ä., dessen Werdegang Goethe aufmerksam verfolgte. Zu zahlreichen anderen Künstlern, wie Johann Heinrich Wilhelm Tischbein oder Carl Gustav Carus, pflegte Goethe ebenfalls persönliche Kontakte. Deren Schenkungen wurden wie viele seiner Erwerbungen häufig von einem intensiven freundschaftlichen Briefwechsel begleitet oder standen in direktem Bezug zu ästhetischen Schriften, an denen der Dichter aktuell arbeitete. Gemälde italienischer und französischer Maler, darunter auch eine Teilkopie nach Tizian, eine Landschaft nach Claude Lorrain oder das Gemälde »Kephalos und Prokris« aus dem 17. Jahrhundert spiegeln Goethes Vorliebe für antike Themen und die heroische klassizistische Landschaft wider. Das berühmte Bildnis des Herzogs von Urbino von Barocci hatte seinem angestammten Platz, dem so genannten Urbinozimmer, den überlieferten Namen gegeben. Die Gemäldesammlung bildet noch heute einen Teil der Ausstattung von Goethes Wohnhaus.

Verfügbarkeit

Die Gemäldesammlung ist in den historischen Räumen des Goethe-Wohnhauses zu besichtigen.

Kontakt

Klassik Stiftung Weimar
Abteilung Goethe - Nationalmuseum
Dr. Bettina Werche
Frauenplan 1
99423 Weimar
Telefon: +49 (0) 3643-545-384
Fax: +49 (0) 3643-545-356
Bettina.Werche@klassik-stiftung.de

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