Friedrich Schiller. Gemälde von Christian Xeller, 1. Hälfte 19. Jahrhundert. Empfangszimmer im Mansardengeschoss von Schillers Wohnhaus © Klassik Stiftung Weimar
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Plastiken

Plastik vor 1860

Die Sammlung der Plastik umfasst klein- und großplastische Bildwerke in Stein, Marmor, Bronze, Gips, Ton, Elfenbein, Wachs und Holz aus der Zeit der Antike bis ins 20. Jahrhundert. Das Gros der Objekte stammt aus der Kunstsammlung Goethes, den Erwerbungen der herzoglichen Familie und dem ehemaligen Skulpturen-Bestand des Großherzoglichen Museums.

Sammlungsschwerpunkte bilden die figürlichen Kleinbronzen Goethes mit etruskischen, ägyptischen und römischen Figuren, die Abgüsse nach antiken Bildwerken wie der »Juno Ludovisi« oder der sogenannten »Klytia«, die mittelalterlichen Bildschnitzerarbeiten aus Thüringen, Sachsen und Franken wie z.B. der Meckfelder Altar, die klassizistischen und spätklassizistischen Bildnisbüsten und Reliefs von Künstlern wie z. B. Jean Antoine Houdon, Christian Friedrich Tieck, Christian Daniel Rauch, Johann Gottfried Schadow, Gottlieb Martin Klauer, Carl Gottlob Weißer, Johann Peter Kauffmann und Ernst Rietschel.

 

Plastik nach 1860-1919

Die Sammlung der Plastik nach 1860 spiegelt mit Porträtbüsten der großherzoglichen Familie von Adolf Donndorf, Adolf von Hildebrandt, Adolf Brütt und Gottlieb Elster die memorialpolitischen Ambitionen des großherzoglichen Hauses in Weimar wider. Zu den künstlerischen Höhepunkten der Sammlung gehören die Bronzeplastik »Rastender Merkur« von Adolf von Hildebrandt, die 1892 von Carl Alexander erworben wurde, sowie »Das Eherne Zeitalter«, ein Hauptwerk des französischen Bildhauers Auguste Rodin, das durch die Vermittlung Harry Graf Kesslers bereits 1905 im Auftrag des Großherzogs Wilhelm Ernst für Weimar gesichert werden konnte. Die moderne Plastik der Jahrhundertwende ist mit Werken von Georges Minne, Georg Kolbe, Sascha Schneider und Richard Engelmann vertreten. Die Plastik nach 1919 wird in den Beständen der Bauhaus-Sammlungen, der DDR-Kunst bzw. der Zeitgenössischen Kunst geführt.

Verfügbarkeit

Die Sammlung der Plastiken ist in den historischen Räumen des Schlossmuseums zu besichtigen.

Kontakt

Klassik Stiftung Weimar
Abteilung Kunstsammlungen
Dr. Katharina Krügel
Burgplatz 4
99423 Weimar
Telefon: +49 (0) 3643-545-667
Fax: +49 (0) 3643-545-669
Katharina.Kruegel@klassik-stiftung.de

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