Prinzessin Sibylle von Cleve. Gemälde von Lucas Cranach d.Ä., 1526 . Schlossmuseum Weimar © Klassik Stiftung Weimar
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Handschriftensammlung

Der Handschriftenbestand der Herzogin Anna Amalia Bibliothek stammt aus unterschiedlichen Quellen. 1722 gelangte die Sammlung des ersten Weimarer Bibliothekars Konrad Samuel Schurzfleisch in Bibliotheksbesitz. Nach 1800 kam eine ganze Anzahl von Bänden aus Erfurter Klöstern, hauptsächlich aus der Kartause Salvatorberg und der Benediktinerabtei St. Peter und Paul. Weiterhin sind Bände aus Einrichtungen der Universität Erfurt und von Erfurter Gelehrten gekauft worden. Leider ist es unbekannt, auf welchen Wegen die Erfurter Codices nach Weimar gelangt sind. Vermutungen, dass Goethe den Kauf durch Vulpius veranlasst hat, haben sich bisher nicht erhärtet. 1926 vermachte der Pariser Gelehrte Wilhelm Fröhner die Fragmente, die er im Laufe seines Lebens erworben hatte, der Bibliothek in Weimar. Weitere Provenienzen werden sich im Laufe der Katalogisierung herausstellen.

Kataloge:

Die deutschen Handschriften des Mittelalters und der Neuzeit - Bearbeitet von Franzjosef Pensel (in Vorbereitung).

Im Auftrag der Deutschen Forschungsgemeinschaft wurden die lateinischen Handschriften bis 1600 katalogisiert:

Die lateinischen Handschriften bis 1600. Wiesbaden: Harrassowitz
- Band 1: Fol max, Fol und Oct. Beschrieben von Betty C. Bushey. 2004. LXVII, 615 S.
- Band 2: Quarthandschriften. Beschrieben von Matthias Eifler. 2012. LXXXV, 799 S.
(Bibliographien und Kataloge der Herzogin Anna Amalia Bibliothek zu Weimar)

Sobieroj, Florian: Arabische, persische und türkische Handschriften der Herzogin Anna Amalia Bibliothek Weimar. In: Ders.: Islamische Handschriften. Teil 5: Thüringen. Stuttgart: Steiner 2001 (Verzeichnis der orientalischen Handschriften in Deutschland. Band 37), S. 95-225.

Kontakt

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