Thüringer Porzellane des Klassizismus im Westpavillon des Schlosses

Ausstellung

Die kunsthandwerklichen Ausstellungsstücke aus den herzoglichen Hofhaltungen – vor allem Porzellane und Fayencen aus Ostasien und Europa – stehen in einem harmonischen Bezug zur zeitgenössischen Innendekoration des Schlosses. Da die originale Einrichtung verloren ging, sind die Räume mit Mobiliar und Kunstwerken überwiegend aus dem 18. Jahrhundert und aus dem Besitz der herzoglichen Kunstsammlungen ausgestattet.

Der Rundgang beginnt im Erdgeschoss mit ostasiatischen Porzellanen, Fayencen aus Thüringen sowie Porträts des Bauherrn und seiner Familie. In der ersten Etage sind unter anderem erlesene Porzellane aus Meißen und Erzeugnisse der Königlichen Porzellanmanufaktur in Berlin sowie der Kaiserlichen Manufaktur in St. Petersburg zu sehen. Die Stücke gelangten zumeist aufgrund der dynastischen Verbindungen des Herzogshauses nach Weimar.

„Die drei Grazien“, Porzellan der Manufaktur Meißen
„Die drei Grazien“, Porzellan der Manufaktur Meißen
Deckengemälde im Festsaal mit der Darstellung des Olymps
Deckengemälde im Festsaal mit der Darstellung des Olymps

Eine Ausstellung im Erdgeschoss des Westpavillons beleuchtet die Architektur und Gartenkultur der Zeit von Herzog Ernst August. Im Ostpavillon veranschaulichen Waffen des 18. Jahrhunderts aus herzoglichem Besitz die Geschichte der damaligen höfischen Jagd.

Vorhaben der Klassik Stiftung Weimar werden gefördert durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und den Freistaat Thüringen, vertreten durch die Staatskanzlei Thüringen, Abteilung Kultur und Kunst.

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