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»12 Groschen für ein neues Habit dem kleinen Vulpius« – Vortrag widmet sich Goethes Schneiderrechnungen

Am Sonntag, 05. Februar 2012, um 11 Uhr beschäftigt sich Ulrike Müller-Harang in der Reihe »Einblicke – Werkstattgespräche mit Experten« mit Goethes Schneiderrechnungen. Anhand der erhaltenen Rechnungen aus Goethes Nachlass vermittelt sie dabei Erkenntnisse über die Garderobe von Johann Wolfgang von Goethe und seiner Familie.

Wie kleidete sich Goethe an gewöhnlichen Tagen, welche Schuhe trug Christiane, wie wurde der kleine August ausstaffiert? Dank der Rechnungen, die von Tuchhändlern, Schneidern, Hut- und Knopfmachern, Schustern und Silberschmieden in Goethes Nachlass überliefert sind, kann man sich der Antwort nähern. Die aufgeführten Arbeitsschritte der Handwerker geben Kenntnis von der Art der Bekleidung, den verwendeten Materialien, den Farben und Formen und helfen uns dabei, sich mit ein wenig Phantasie ein Bild von der goetheschen Garderobe zu machen.

Dr. Ulrike Müller-Harang ist Germanistin und Slawistin und arbeitet als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Goethe- und Schiller-Archiv an der Erschließung von Goethes Rechnungen.

Unter dem Motto »Einblicke« stellen Mitarbeiter der Klassik Stiftung Weimar besondere Schätze aus den Weimarer Sammlungen vor. Sie bringen Bücher, Archivalien sowie Kunstgegenstände ans Licht und vermitteln neue Einsichten aus der Restaurierungs- und Forschungsarbeit.

Wir bitten um Voranmeldung per Telefon oder E-Mail, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist.

Veranstaltungsdaten
»12 Groschen für ein neues Habit dem kleinen Vulpius« – Johann Wolfgang von Goethes Schneiderrechnungen
Gespräch in der Reihe »Einblicke – Werkstattgespräche mit Experten« mit Ulrike Müller-Harang
Sonntag, 05. Februar 2012, 11 Uhr
Schiller-Museum | Vortragsraum
Schillerstraße 12 | 99423 Weimar
Eintritt: Erw. 3€ | Schüler 1€

Voranmeldung + Informationen
Klassik Stiftung Weimar
Referat Forschung und Bildung
Burgplatz 4 | 99423 Weimar
Tel +49 (0) 36 43 | 545-562
forschung.bildung@klassik-stiftung.de

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