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20 Jahre Washingtoner Konferenz – Öffentliche Abendveranstaltung informiert über Perspektiven der Provenienzforschung in Thüringen

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Anlässlich von 20 Jahren Washingtoner Konferenz laden die Klassik Stiftung Weimar und der Museumsverband Thüringen am Donnerstag, 25. Oktober 2018, um 19 Uhr im Studienzentrum der Herzogin Anna Amalia Bibliothek zu einer öffentlichen Abendveranstaltung über Perspektiven der Provenienzforschung in Thüringen ein. Der Eintritt ist frei. 

Nach Grußworten von Benjamin-Immanuel Hoff, Thüringer Minister für Kultur, Bundes- und Europaangelegenheiten und Chef der Staatskanzlei, sowie von Franziska Zschäck, Vorstandsmitglied des Museumsverbands Thüringen und Leiterin des Thüringer Freilichtmuseums Hohenfelden, stellen die Klassik Stiftung Weimar, die Kunstsammlung der Städtischen Museen Jena und das Lindenau-Museum Altenburg ihre Provenienzforschung zu NS-verfolgungsbedingt entzogenem Kulturgut vor. Daran schließt sich eine Diskussion über Strukturen, Möglichkeiten und Herausforderungen der Provenienzforschung an. 

Die Veranstaltung ist Teil der Fortbildung für Thüringer Volontärinnen und Volontäre »Provenienzforschung zu NS-verfolgungsbedingt entzogenen Kulturgütern in Museen, Bibliotheken und Archiven«, welche die Klassik Stiftung Weimar vom 24. bis 26. Oktober 2018 ausrichtet. 

Während und infolge des Nationalsozialismus ist es in Einrichtungen der heutigen Klassik Stiftung Weimar zu Erwerbungen von unrechtmäßig entzogenem Kulturgut gekommen. Die Stiftung geht der Identifizierung solcher Objekte und ihren Provenienzen systematisch nach und sucht gemeinsam mit den Geschädigten bzw. ihren Erben nach gerechten und fairen Lösungen. Die eigens entwickelte Mobile Vitrine »NS-Raubgut in der Klassik Stiftung Weimar« machte Besucher der Stiftung von 2015 bis Anfang 2018 auf diese Aktivitäten aufmerksam. Zum Jahrestag der Washingtoner Konferenz am 3. Dezember 2018 wird die Vitrine in verbesserter Form wieder in den Liegenschaften der Klassik Stiftung zu sehen sein. Künftig können sich die Besucher nicht nur in deutscher, sondern auch in englischer sowie Leichter Sprache über die Provenienzforschung an der Stiftung informieren. Audiospuren in Deutsch und Englisch sowie eine Informationstafel in Braille-Schrift sorgen ebenso für größere Barrierefreiheit. Die Mobile Vitrine wurde gefördert durch den Arbeitskreis selbständiger Kultur-Institute e.V. – AsKI aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Bei der internationalen Fachkonferenz des Deutschen Zentrums für Kulturgutverluste »20 Jahre Washingtoner Prinzipien: Wege in die Zukunft« vom 26. bis 28. November 2018 wird die Klassik Stiftung Weimar durch Jürgen Weber, stellvertretenden Direktor und Leiter der Sondersammlungen der Herzogin Anna Amalia Bibliothek, vertreten sein.

Vorhaben der Klassik Stiftung Weimar werden gefördert durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und den Freistaat Thüringen, vertreten durch die Staatskanzlei Thüringen, Abteilung Kultur und Kunst.

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