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Abendvortrag im Rahmen der Tagung »Die Tragödie der Moderne« – Walter Hinderer spricht über »Die antike Tragödie als Herausforderung - Schillers „Braut von Messina"«.

Morgen, Mittwoch, 24. September 2008, 20 Uhr, spricht der bekannte Schiller-Forscher Walter Hinderer aus Princeton im Festsaal des Goethe-Nationalmuseums über »Die antike Tragödie als Herausforderung - Schillers "Braut von Messina"«. Schillers Drama knüpft in vielerlei Hinsicht an die griechische Tragödie an: Neben einer Neuauflage des antiken Chores treten Handlungsmotive und Figurenkonstellationen aus Werken von Sophokles, Euripides und Aischylos deutlich zutage. Schillers bewusster Versuch, das antike Theater zu aktualisieren und für die eigene Gegenwart produktiv zu machen, liefert ein exemplarisches Trauerspiel auf der Schwelle zur Moderne.

Walter Hinderer ist einer der bekanntesten Germanisten weltweit und hat sich insbesondere den Autoren der deutschen Klassik und Romantik gewidmet: Goethe, Schiller, Kleist, Heine und Büchner. Hinzu kommt eine ausgiebige editorische Tätigkeit, der auch zahlreiche englischsprachige Text- und Werkausgaben der klassischen deutschen Literatur entsprangen. Seit 1966 lebt und arbeitet Walter Hinderer in den USA, wo er an den Universitäten von Pennsylvania, Colorado, Kalifornien und Maryland lehrte, bevor er im Jahre 1978 eine Professur an der renommierten Princeton University antrat. Hinderer spielt für die Entwicklung und Etablierung der germanistischen Philologie in der US-amerikanischen Universitätslandschaft eine zentrale Rolle , was Auszeichnungen wie das Bundesverdienstkreuz (1995), der Alexander von Humboldt-Preis (1998) und das Österreichische Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst (2006) deutlich untermauern.

Das komplette Tagungsprogramm finden Sie unter svdmzweb01.klassik-stiftung.de/forschung/tagungen/aktuelle-tagungen.html.

 

Veranstaltungsdaten
»Die antike Tragödie als Herausforderung - Schillers „Braut von Messina"«.
Vortrag von Prof. Dr. Walter Hinderer
Mittwoch, 24. September 2008 | 20 Uhr
Festsaal des Goethe-Nationalmuseums
Frauenplan 1 | 99423 Weimar
Eintritt frei

 
Für weitere Informationen steht Ihnen Saskia Helin unter den Telefonnummern 03643 | 545-113 und 0172 | 79 999 59 zur Verfügung.

 

 

Vorhaben der Klassik Stiftung Weimar werden gefördert durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und den Freistaat Thüringen, vertreten durch die Staatskanzlei Thüringen, Abteilung Kultur und Kunst.

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