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»Abschied von Ikarus« – Rahmenprogramm zur Ausstellung beginnt am Samstag mit der ersten Kuratorenführung

Seit der Eröffnung am 18. Oktober sahen 6.200 Besucher die Ausstellung »Abschied von Ikarus. Bildwelten in der DDR – neu gesehen« im Neuen Museum Weimar.

Am morgigen Samstag, 17. November, um 14 Uhr bildet die erste Kuratorenführung den Auftakt zum begleitenden Rahmenprogramm. Paula Böttcher, Berlin, widmet sich in der Führung den Künstlern Carlfriedrich Claus und Klaus Hähner-Springmühl.

Das Rahmenprogramm zur Ausstellung umfasst neben Kuratorenführungen auch Vorträge, Podiumsdiskussionen, Künstlergespräche und Lesungen.

Am Mittwoch, 21. November, um 19 Uhr findet im Vodafone-Hörsaal der Herzogin Anna Amalia Bibliothek die erste von zwei Podiumsdiskussionen zum Thema »Kunst der DDR – kulturelles Erbe oder kontaminiertes Gelände?« statt. Nachdem 1989 mit dem Fall der Mauer die Bipolarität beider deutscher Nachkriegsstaaten ihr jähes Ende fand, erwies sich das »Zusammenwachsen« oft schwieriger als von den Meisten zunächst geglaubt. Die einander entgegengesetzten Wahrnehmungen des Umbruches fanden im »Bilderstreit« bald eine Diskursform: Es ging um die Frage, ob es »Kunst« unter der östlichen Einparteienherrschaft überhaupt habe geben können. So entwickelte sich der Konflikt um die Kunst aus der DDR zu einem Stellvertreterstreit im Prozess der deutschen Wiedervereinigung. Unter der Moderation von Dr. Paul Kaiser (Dresdner Institut für Kulturstudien) diskutieren Prof. Dr. Wolfgang Holler (Klassik Stiftung Weimar), Prof. Dr. Hans-Rudolf Meier (Bauhaus-Universität Weimar), Prof. Dr. Karl-Siegbert Rehberg (Technische Universität Dresden) sowie Prof. Dr. Christoph Stölzl (Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar).

Die Teilnahme am Rahmenprogramm ist kostenfrei. Bei (Kuratoren-)Führungen durch die Ausstellung wird der Eintrittspreis erhoben.

»Abschied von Ikarus« ist ein aktueller Beitrag zur anhaltenden Debatte um die Kunst aus der DDR und beruht auf neuestem wissenschaftlichen Forschungsstand. Sie wird organisiert von der Klassik Stiftung Weimar mit dem BMBF-Verbundprojekt »Bildatlas: Kunst in der DDR«. Noch bis zum 3. Februar 2013 präsentiert die Ausstellung auf einer Fläche von 900 Quadratmetern 280 Gemälde, Grafiken, Fotografien, Skulpturen und Installationen.

Ausstellungsdaten
»Abschied von Ikarus. Bildwelten in der DDR – neu gesehen«
Noch bis 3. Februar 2013
Neues Museum Weimar
Weimarplatz 5 | 99423 Weimar
Di–Fr 11–16 Uhr
Sa, So 11–18 Uhr
svdmzweb01.klassik-stiftung.de/ikarus

Vorhaben der Klassik Stiftung Weimar werden gefördert durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und den Freistaat Thüringen, vertreten durch die Staatskanzlei Thüringen, Abteilung Kultur und Kunst.

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