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Annette Seemann präsentiert ihr neues Buch über die Schriftstellerin Gabriele Reuter

Am Mittwoch, 21. September 2016, um 19 Uhr stellt Annette Seemann im Studienzentrum der Herzogin Anna Amalia Bibliothek im Gespräch mit Rona Sommer (Verlagshaus Römerweg) ihr neues Buch vor. Darin erschließt sie das vielfarbige Leben der weltläufigen Schriftstellerin Gabriele Reuter (1859–1941) erstmals in biographischer Form.

1859 als Kaufmannstochter in Alexandria (Ägypten) geboren, in Dessau aufgewachsen und viele Jahre ihres Lebens in Weimar ansässig, war Gabriele Reuter um 1900 eine der meistgelesenen Schriftstellerinnen Deutschlands. Ab 1890 brachte sie ihre Themen an die Öffentlichkeit, war Nietzsche-Adeptin und erzielte mit zahlreichen Büchern Spitzenauflagen bis in die 1920er Jahre. Als ihr Hauptwerk gilt »Aus guter Familie. Leidensgeschichte eines Mädchens« (1895). In diesem naturalistischen Roman verwob sie eigenes Erleben mit Fiktion – er wurde ein Identifikationsbuch für Frauen ihrer Generation. Hoch geschätzt von Autoren wie Thomas Mann starb Gabriele Reuter tief verarmt 1941 in Weimar und wurde dem Vergessen preisgegeben.

Annette Seemann ist Literaturwissenschaftlerin, Schriftstellerin und Übersetzerin aus dem Französischen und Italienischen. Sie ist Vorstandsvorsitzende der Gesellschaft Anna Amalia Bibliothek e.V.

Veranstaltungsdaten

»Gabriele Reuter – Leben und Werk einer geborenen Schriftstellerin (1859–1941)«
Buchpräsentation von Dr. Annette Seemann
Mittwoch, 21. September 2016 | 19 Uhr
Herzogin Anna Amalia Bibliothek | Studienzentrum
Platz der Demokratie 4 | 99423 Weimar
Der Eintritt ist frei.

Bibliographische Daten

Annette Seemann
»Gabriele Reuter – Leben und Werk einer geborenen Schriftstellerin (1859-1941)«
Gebunden mit Schutzumschlag | 200 Seiten
Preis: 28 Euro
Weimarer Verlagsgesellschaft | 21. September 2016 ISBN 978-3-7374-0248-4

Vorhaben der Klassik Stiftung Weimar werden gefördert durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und den Freistaat Thüringen, vertreten durch die Staatskanzlei Thüringen, Abteilung Kultur und Kunst.

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