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Arkadien der Moderne


Mit einem Sonderstand wirbt die Klassik Stiftung Weimar bis 3. Oktober auf der ART FORUM in Berlin für eine Jubiläumsschau im Neuen Museum Weimar, die in der kommenden Woche eröffnet wird: Unter dem Titel »Ein Arkadien der Moderne?« bietet die Ausstellung vom 8. Oktober bis zum 15. Januar 2006 mit 180 Werken von rund 80 namhaften Künstlern ein Panorama der deutschen Kunstgeschichte des 20. Jahr-hunderts. Die repräsentative Schau ist dem 100jährigen Bestehen der Villa Romana in Florenz gewidmet, deren Gründung im Januar 1905 in Weimar beschlossen wurde, um moderne Kunst zu fördern. Mit der Geschichte dieses ältesten deutschen Künstlerhauses, über dessen Belegung bis heute allein Künstler entscheiden, verbinden sich Namen wie Max Klinger (1857-1920) , Max Liebermann (1842-1935), Käthe Kollwitz (1867-1945), Ernst Barlach (1870-1938), Georg Baselitz (*1938), Markus Lüpertz (*1941), aber auch Anna Oppermann (1940-1993) und Amelie von Wulffen (*1966), die alle mit Werken in der Weimarer Schau vertreten sind.
Der Villa Romana-Preis gilt noch immer als einer der renommiertesten Preise für zeitgenössische Kunst in Deutschland. Er wird inzwischen viermal jährlich vergeben und umfaßt einen zehnmonatigen Aufenthalt in Florenz mit Stipendium. Zur Rolle der Künstlerhäuser findet am 3. Oktober im Rahmen der ART FORUM BERLIN eine Gespräch mit Vertretern der Villa Romana statt. (www.art-forum-berlin.de)
Die Ausstellung im Neuen Museum Weimar ist eine Kooperation des Villa Romana e.V., der Klassik Stiftung Weimar und der Deutsche Bank Stiftung. Sie wird am 7. Oktober, 19 Uhr, eröffnet.
Bitte beachten:
Pressetermin am 7. Oktober, 12 Uhr, im Neuen Museum Weimar. (Informationen und Pressefotos ab 5. Oktober unter www.swkk.de/villa romana bzw. unter www.villaromana.org)

Vorhaben der Klassik Stiftung Weimar werden gefördert durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und den Freistaat Thüringen, vertreten durch die Staatskanzlei Thüringen, Abteilung Kultur und Kunst.

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