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Auferstehung als Fragment – Oster-Veranstaltung in der Reihe Sichtbarer Glaube


Wie stellt man die Auferstehung Christi bildlich dar? In der Bibel gibt es keine Beschreibung davon, wie Christus aus dem Grab auferstanden ist. So haben sich die Künstler auch lange davor gescheut, das Thema erzählerisch umzusetzen. Um so paradoxer erscheint es, dass auf einem Thüringer Altarflügel von 1510 aus den Kunstsammlungen der Klassik Stiftung Weimar gerade die Auferstehung als einziges vollständiges Bild aus dem Passionszyklus zu sehen ist. Die anderen Szenen sind heute in der Mitte abgeschnitten. Was können wir aber mit einem solchen Fragment anfangen? Dies und wie der Künstler die schwierige Geschichte mit bildnerischen Mitteln und Symbolik umgesetzt hat erläutert am Sonntag nach Ostern, den 15. April 2007 um 11 Uhr die Kunsthistorikerin Almut Berchtold im Rahmen der Reihe Sichtbarer Glaube. Aus theologischer Sicht stellt Dr. Esther-Maria Wedler zugleicht das Gemälde und die Bedeutung des Osterfestes vor. Nicht nur das Kunstwerk, sondern auch die Ereignisse der Passion und der Auferstehung können als Fragmente gesehen werden. Einen besinnlich-festlichen Rahmen der Matinée verspricht die musikalische Begleitung. Christiane Backhaus spielt Ausschnitte aus den Bachsuiten für Violoncello.

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Ostern verbinden wir mit dem Osterhasen, mit Ostereiern und Osternestern und dem Frühling. Wer aber weiß heute noch, was an Ostern eigentlich gefeiert wird? Was in der Osternacht geschah… Unter diesem Motto entdecken Kinder zwischen 6-12 Jahren am Samstag nach Ostern, den 14. April 2007 um 11 Uhr zunächst die traurige und etwas gruslige Passionsgeschichte, die dann aber mit dem fröhlichen Ereignis der Auferstehung endet. Wie ist das, wenn man von Menschen „geärgert“ und gequält wird? Warum ist Christus so oft alleine am Kreuz dargestellt und wo finden wir solche Kreuze? Auf solche Fragen stoßen wir bei dem kleinen Rundgang, spielen „Bildermemorie“ mit einem Cranachgemälde und malen schließlich selbst, wie wir uns die Auferstehung in der Osternacht vorstellen.

Vorhaben der Klassik Stiftung Weimar werden gefördert durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und den Freistaat Thüringen, vertreten durch die Staatskanzlei Thüringen, Abteilung Kultur und Kunst.

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