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Aufführung der Bach-Arie im Festsaal des Residenzschlosses

Mit der Aufführung der im Frühsommer entdeckten Arie „ Alles mit Gott und nichts ohn’ ihn“ von Johann Sebastian Bach gedenkt die Klassik Stiftung Weimar zusammen mit dem Kunstfest Weimar am Samstag, 3. September, des Jahrestages des Brandes der Herzogin Anna Amalia Bibliothek. Für die Benefizveranstaltung im Festsaal des Stadtschlosses sind noch einige wenige Karten an der Tageskasse erhältlich.
Die zweiseitige, bislang als anonym verzeichnete Notenhandschrift aus dem Bestand der Bibliothek war den Flammen entkommen, weil sie sich in der Restaurierungswerkstatt befand. Die Komposition gehört zu einer Sammlung von Huldigungsschriften und ist im Oktober 1713 zum 52. Geburtstag von Herzog Wilhelm Ernst entstanden.
Einlass zu der Veranstaltung ist um 11.30 Uhr, Beginn ist um 12 Uhr mit dem Läuten der Schlossturm-Glocken, die Herzog Wilhelm Ernst im Jahre 1712 gießen ließ. Passend zum Titel der Arie tragen sie die Inschrift „Alles mit Gott und nichts ohn’ ihn“, den Wahlspruch des Herzogs – in lateinischer Sprache. Zu Gast wird auch Michael Maul, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Bach-Archiv Leipzig, sein. Er berichtet über die Entdeckung der Notenhandschrift von Bach, zu der auch ein zwölfstrophiger Text von Johann Anton Mylius gehört. Zur ersten Aufführung nach über 300 Jahren hat die Klassik Stiftung Weimar die Arie als Faksimile-Druck im Bärenreiter-Verlag herausgegeben. Die limitierte Ausgabe wird am 3. September zugunsten der Herzogin Anna Amalia Bibliothek verkauft.
Karten zum Preis von 25 Euro (ermäßigt 20 Euro) sind an der Tageskasse erhältlich.

Vorhaben der Klassik Stiftung Weimar werden gefördert durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und den Freistaat Thüringen, vertreten durch die Staatskanzlei Thüringen, Abteilung Kultur und Kunst.

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