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Ausstellung »Weimar. Modellstadt der Moderne?« im Architekturmuseum der TU Berlin zu sehen

Ab Montag, 26. März 2018, präsentiert das Architekturmuseum der Technischen Universität Berlin die Ausstellung »Weimar. Modellstadt der Moderne?«, die die Klassik Stiftung und das Bauhaus-Institut für Geschichte und Theorie der Architektur und Planung an der Bauhaus-Universität Weimar von September 2016 bis Mai 2017 im Bauhaus-Museum Weimar gezeigt haben. Bis 17. Mai 2018 ist nun in Berlin zu sehen, auf wie vielfältige und ambivalente Weise Weimar im 20. Jahrhundert als städtebauliches Modell fungierte. Im Fokus steht dabei das Umfeld des künftigen bauhaus museums weimar, wo sich Weimarer und deutsche Moderne architekturgeschichtlich besonders konzentrieren.

Die späte Weimarer Republik sah das »Kulturprojekt« samt Weimarhalle als ein Modell für Deutschland an. Bis Ende des Zweiten Weltkrieges war das erste und einzige auch gebaute »Gauforum«  – zusammen mit einem System der Zwangsarbeit und einem Konzentrationslager – modellhaft für das nationalsozialistische Deutschland. In der DDR-Zeit wiederum galten der Weimarer »Lange Jakob« und die »Mehrzweckhalle« als Modell für den Umgang des sozialistischen Staates mit dem städtebaulichen Erbe der NS-Zeit. Jeder dieser drei Phasen widmet Kurator Harald Bodenschatz, Center for Metropolitan Studies am Institut für Kunstwissenschaft und Historische Urbanistik der Technischen Universität Berlin, eine eigene Wand in der Ausstellung. Die vierte, den ›Bezugsraum‹ vollendende Wand thematisiert die gegenwärtige Entwicklung: den Neubau des bauhaus museums weimar.

Ausstellungsdaten
»Weimar. Modellstadt der Moderne? – Ambivalenzen des Städtebaus im 20. Jahrhundert«
Vom 26. März bis 17. Mai 2018 | Mo – Do 12 – 17 Uhr
Eröffnung am Donnerstag, 22. März 2018 | 19 Uhr
Architekturmuseum der Technischen Universität Berlin in der Universitätsbibliothek| Galerie
Straße des 17. Juni 152 | 10623 Berlin Der Eintritt ist frei.

Vorhaben der Klassik Stiftung Weimar werden gefördert durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und den Freistaat Thüringen, vertreten durch die Staatskanzlei Thüringen, Abteilung Kultur und Kunst.

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