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Bauhaus-Jubiläum 2019: Klassik Stiftung gründet gGmbH mit Bauhaus-Archiv Berlin und Stiftung Bauhaus Dessau

In seiner heutigen Sitzung hat der Stiftungsrat die Klassik Stiftung Weimar ermächtigt, zur Vorbereitung des Bauhaus-Jubiläums 2019 gemeinsam mit ihren Partnern – dem Bauhaus-Archiv Berlin und der Stiftung Bauhaus Dessau – eine gemeinnützige GmbH zu gründen. Diese gGmbH wird die seit dem Bauhaus-Jahr 2009 erprobte Form der Zusammenarbeit in eine im Rechtsverkehr akzeptierte Gesellschaftsform überführen. Die gGmbH bietet die Grundlage, auf der die drei Partner ihren gesetzlichen und satzungsgemäßen Auftrag erfüllen können. Dieser Auftrag besteht in der Erschließung, Erforschung und Vermittlung der Sammlungen und ihrer Entwicklung zu einem in Deutschland und der Welt wirksamen Kultur-, Wissenschafts- und Bildungszentrum. Die gGmbH kann auch die Geschäfte für die vielfältigen Vorhaben für das Bauhaus-Jahr 2019 besorgen, die momentan innerhalb eines Verbunds der Bundesländer Baden-Württemberg, Berlin, Brandenburg, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen vorbereitet werden. Die Gründung der gGmbH steht unter dem Vorbehalt der finalen Genehmigung der Zuwendungsgeber Bund und Land.

Der Vorsitzende des Stiftungsrates, Thüringens Kulturminister Christoph Matschie, betont: »Das Bauhaus verkörpert eine der bedeutendsten kulturellen Errungenschaften des 20. Jahrhunderts. In Weimar 1919 gegründet, hat Thüringen eine besondere Verpflichtung, das Erbe zu bewahren und zu pflegen. Deshalb wird der Freistaat Thüringen das Bauhausjubiläum ebenso wie die Kooperation mit dem Bauhaus-Archiv Berlin und der Stiftung Bauhaus Dessau nach Kräften unterstützen. Das Jubiläumsjahr ist eine große Chance, das Bauhaus auf nationaler wie auf internationaler Ebene einmal mehr lebendig werden zu lassen und seine Tradition in Beziehung zur heutigen Zeit zu setzen.«

Der Stiftungsrat der Klassik Stiftung hat sich weiterhin über den Stand der Planungen für das neue Bauhaus-Museum und die Instandsetzung des Stadtschlosses informieren lassen. Der Vorsitzende des Stiftungsrates brachte dabei seine Genugtuung darüber zum Ausdruck, dass mit der Veröffentlichung des Bebauungsplanes der Stadt Weimar zum Baugelände des neuen Bauhaus-Museums mittlerweile gesicherte Planungsgrundlagen vorliegen. Im Übrigen hat sich der Stiftungsrat über das weitere Vorgehen zu den großen Baumaßnahmen verständigt. Darüber hinaus nahm der Stiftungsrat die Investitionsplanung für die Entwicklung der Stiftungsliegenschaften auf Grundlage des Gesamtkonzeptes »Kosmos Weimar« zur Kenntnis. Für die Jahre 2014 bis 2021 stehen Mittel in Höhe von insgesamt 32,5Mio.€ zur Verfügung. Hiermit können in erster Linie die folgenden Projekte realisiert werden:

  • 10,1 Mio.€ für die Instandsetzung des Komplexes Goethe Wohnhaus, Vulpiushäuser und Steinpavillon (inklusive Vorbereitung von 2016 bis 2020)
  • 500T€ für die klimatische Entkopplung des Schiller-Museums vom Wohnhaus (in 2014)
  • 5,6 Mio.€ für die Sanierung des Wittumspalais (2016 bis 2022, Vorbereitung ab 2014)
  • 3,9Mio.€ für die Instandsetzung von Schloss Belvedere, dessen Wirtschaftsbereich und Parkarchitekturen (inklusive Vorbereitung von 2016 bis 2023)
  • 1,3Mio.€ für die Instandsetzung des Objektes Marstallstraße 3 für die Büronutzung (inklusive Vorbereitung von 2014 bis 2017)
  • 300T€ für die Stabilisierung des Klimas im Neuen Museum (von 2014 bis 2016)

Für weitere Informationen stehen Ihnen Dr. Julia Glesner | Pressesprecherin (+49 (0) 3643-545 104 | +49 (0) 172- 84 62 910 julia.glesner@klassik-stiftung.de) zur Verfügung.

Vorhaben der Klassik Stiftung Weimar werden gefördert durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und den Freistaat Thüringen, vertreten durch die Staatskanzlei Thüringen, Abteilung Kultur und Kunst.

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