Zurück zur Übersicht

»Cranach im Blick der ›Weimarer Kunstfreunde‹« – Bettina Werche referiert über die kunsthistorische Würdigung des Cranach’schen Werks zur Goethezeit

Am Donnerstag, 28. Mai, um 18 Uhr spricht Dr. Bettina Werche, Abteilungsleiterin des Goethe-Nationalmuseums, im Schiller-Museum zum Thema »Cranach im Blick der ›Weimarer Kunstfreunde‹«. In der Zeit Goethes wurde der Weimarer Cranach-Altar erstmals in einer Einzelmonografie umfassend kunsthistorisch gewürdigt. Der Eintritt kostet 3 Euro, ermäßigt 1 Euro.

Die im Jahr 1813 von Goethes Kunstberater Johann Heinrich Meyer verfasste Studie »Ueber die Altar-Gemälde von Lucas Cranach in der Stadt-Kirche zu Weimar« hob besonders bestimmte Motive hervor, um diese als Vorbild für die aktuelle Kunst zu empfehlen. Vor allem die Porträts von Cranach und Luther galten als besonders naturgetreu und daher nachahmenswert. Unter Meyers Leitung der Weimarer Mal- und Zeichenschule wurden sie von Künstlern aus seinem Umfeld in Zeichnungen, Stichen und Skulpturen verarbeitet.

Auch Goethe erwarb Original-Grafiken von Cranach und legte im Laufe seines Lebens eine beachtliche Sammlung an Holzschnitten an. Sein Sekretär Christian Schuchardt, der gleichzeitig Kustos der herzoglichen Kunstsammlungen war, führte die Cranach-Forschung in Weimar fort und veröffentlichte 1851 die ersten beiden Bände einer grundlegenden kritischen Monografie zum Gesamtwerk.

Veranstaltungsdaten

»Cranach im Blick der  ›Weimarer Kunstfreunde‹«
Vortrag von Dr. Bettina Werche, Klassik Stiftung Weimar
Donnerstag, 28. Mai 2015 | 18 Uhr
Schiller-Museum
Schillerstraße 12 | 99423 Weimar
Eintritt: 3 Euro | erm. 1 Euro

Vorhaben der Klassik Stiftung Weimar werden gefördert durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und den Freistaat Thüringen, vertreten durch die Staatskanzlei Thüringen, Abteilung Kultur und Kunst.

Der Internetauftritt der Klassik Stiftung Weimar verwendet Cookies, um Ihnen einen optimalen Service zu bieten. Durch die Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich damit einverstanden. Zur Datenschutzerklärung

Verstanden