Zurück zur Übersicht

Das Haus Hohe Pappeln bleibt vom 14. bis 25. September 2015 geschlossen | Öffentliche Führungen am Tag des offenen Denkmals bieten Einblicke in die laufenden Restaurierungsmaßnahmen

Ab Montag, 14. September, bis einschließlich Freitag, 25. September, bleibt das Haus Hohe Pappeln geschlossen. Grund für die Schließung sind die derzeit laufenden Maßnahmen zur Restaurierung und Wiederherstellung des Arbeitszimmers. Ab Samstag, 26. September, ist das Haus wieder zu den regulären Zeiten, dienstags bis sonntags von 11 bis 17 Uhr, geöffnet.

Zwei öffentliche Führungen am Tag des offenen Denkmals, Sonntag, 13. September, um 14 und 16 Uhr bieten die Gelegenheit zum Einblick in die Maßnahmen im Arbeitszimmer Henry van de Veldes. Die Teilnahme an den Führungen ist kostenfrei.

Das Haus Hohe Pappeln war das private Wohnhaus des belgischen Architekten und Designers Henry van de Velde (1863–1957). Van de Velde ließ das Haus 1907/08 nach eigenen Plänen errichten und bewohnte es bis 1917 zusammen mit seiner Frau Maria und den fünf Kindern. Bis zum Bau seines Ateliers 1912 nutze er das Arbeitszimmer im Erdgeschoss als Rückzugsort, in dem er las, Briefe schrieb oder sich mit Freunden, Kollegen und Kunden austauschte. Der Raum war ursprünglich mit umlaufenden Einbauschränken aus Teakholz ausgestattet. In die von der Weimarer Hofkunsttischlerei Scheidemantel gefertigten Regale waren zwei Schreibtische, Podeste sowie die Heizkörperverkleidungen integriert. Sämtliche Details seines Arbeitszimmers – von der Wandbespannung bis zu den Schubladengriffen – hatte Van de Velde selbst entworfen.

1919 zog die Familie Van de Velde in die Schweiz und nahm sämtliches Mobiliar mit. Die Einbaumöbel im Arbeitszimmer wurden nach dem Verkauf des Hauses nach und nach entfernt. Gegenwärtig lässt die Klassik Stiftung das Arbeitszimmer wiederherstellen, um den einst repräsentativen Raum als Gesamtkunstwerk und damit Henry van de Veldes Gestaltungsprinzipien wieder erlebbar zu machen. Die Maßnahme wird gefördert von der Beauftragen der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Vorhaben der Klassik Stiftung Weimar werden gefördert durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und den Freistaat Thüringen, vertreten durch die Staatskanzlei Thüringen, Abteilung Kultur und Kunst.

Der Internetauftritt der Klassik Stiftung Weimar verwendet Cookies, um Ihnen einen optimalen Service zu bieten. Durch die Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich damit einverstanden. Zur Datenschutzerklärung

Verstanden