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Das Repertorium der Korrespondenz von Johann Georg Schlosser – Goethe- und Schiller-Archiv lädt zum Vortrag ein

Am Donnerstag, 25. April 2013, um 17 Uhr stellt Franca Schankweiler erstmals das Repertorium der Korrespondenz von Johann Georg Schlosser (1739–1799) vor.

Der Frankfurter Jurist, Popularphilosoph und hohe Beamte im badischen Staatsdienst Johann Georg Schlosser (1739–1799) ist der Nachwelt meist nur als Goethes Schwager in Erinnerung geblieben. Diese Reduktion auf die verwandtschaftliche Beziehung zum Dichter verwundert angesichts des wechselvollen Lebens dieses in seiner Zeit bedeutenden Mannes, der nicht nur durch kritische Schriften und Stellungnahmen die dominierenden gesellschaftlichen, politischen, juristischen und kulturellen Diskurse des 18. Jahrhunderts bereicherte, sondern auch einen regen Briefwechsel mit namhaften Persönlichkeiten des 18. Jahrhunderts, u.a. Johann Wolfgang von Goethe, Johann Caspar Lavater, Johann Georg und Friedrich Heinrich Jacobi, Georg Forster oder Ludwig Heinrich Nicolay, unterhielt. Das Repertorium stellt die erste systematische Aufarbeitung der Korrespondenz Johann Georg Schlossers dar.

Franca Schankweiler studierte Germanistik, Politikwissenschaften sowie Mittlere und Neuere Geschichte an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg. Dort arbeitet sie gegenwärtig an einer Dissertation über Schlossers Korrespondenz. In Zusammenarbeit mit Ralf Georg Czapla gab sie 2012 eine kritische Edition von August Wilhelm von Schlegels Briefwechsel mit seiner Bonner Haushälterin Maria Löbel heraus.

Veranstaltungsdaten
»Das Repertorium der Korrespondenz von Johann Georg Schlosser (1739–1799)«
Vorgestellt von Franca Schankweiler, Heidelberg
Donnerstag, 25. April 2013, 17 Uhr
Goethe- und Schiller-Archiv | Petersen-Bibliothek
Hans-Wahl-Straße 4 | 99425 Weimar
Der Eintritt ist frei.

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