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Die Geologie entlang der Seidenstraße steht im Mittelpunkt des nächsten Vortrags in der Reihe »Dialoge mit der Erde«

Am Mittwoch, 20. März, um 19 Uhr beschäftigt sich Dr. Thomas Voigt im Rahmen der Vortragsreihe »Dialoge mit der Erde« mit der Vielfalt mittelasiatischer Landschaften und Gebirge sowie den Ergebnissen geologischer Untersuchungen in diesen Gebieten.

Schon Marco Polo, der sich im 13. Jahrhundert auf den beschwerlichen Weg nach China begab, faszinierten die Landschaften Mittelasiens. Die Seidenstraße verlief quer durch den asiatischen Kontinent. Die wohl spektakulärste Route führte über die Oasenstädte Buchara, Chiwa und Samarkand entlang des Tienschans und des Pamirs nach Kaschgar. Gottfried Merzbacher und Willi Rickmer Rickmers erforschten zu Beginn des 20. Jahrhunderts das schwer erreichbare Innere der Gebirge. Die Landschaften im Süden Kasachstans, in Kirgisien und in Tadschikistan gehören zu den abwechslungsreichsten und geologisch aktivsten Gegenden der Welt. Auf kleinem Raum wechseln Wüsten, dichte Gebirgswälder und ausgedehnte Flusslandschaften mit schroffen, unzugänglichen Gebirgsländern, die einige der größten Talgletscher der Welt aufweisen.

Der Referent Thomas Voigt ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Geowissenschaften der Friedrich-Schiller-Universität Jena und seit über zwanzig Jahren als Geologe und Bergsteiger in dieser Region unterwegs.

Veranstaltungsdaten
»Das Dach der Welt. Geologie entlang der Seidenstraße zwischen Pamir und Tienschan«
Vortrag von Dr. Thomas Voigt
Mittwoch, 20. März 2013, 19 Uhr
Parkhöhle | unterirdischer Vortragssaal
Im Park an der Ilm | 99423 Weimar (Eingang nahe dem Liszt-Haus)
Eintritt: 4,50 Euro
Teilnehmerzahl begrenzt, Anmeldung erbeten

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