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Die historische Geowissenschaft steht im Mittelpunkt des nächsten Vortrages in der Reihe »Dialoge mit der Erde«

Am Dienstag, 20. Mai, um 19 Uhr findet die nächste Veranstaltung in der Reihe »Dialoge mit der Erde« in der Parkhöhle im Park an der Ilm statt. Unter dem Titel »Von Füchsel bis Naumann/Cotta« widmet sich der Geologe Peter Suhr der historischen Geowissenschaft. Im Mittelpunkt seiner Ausführungen stehen frühe wissenschaftliche Beiträge aus Thüringen und Sachsen zur Entwicklung der geologischen Kartierung.

Der Mitteldeutsche Raum hat in der Zeit von etwa 1750 bis 1860 eine bedeutende Rolle bei der Entwicklung der frühen geologischen Karten gespielt. Im europäischen Kontext gesehen wurden hier substanzielle methodische Grundlagen gelegt, die die geologischen Karten bis heute prägen. Mit der Gründung der Geologischen Dienste in den einzelnen Ländern ab etwa 1872 wurde die Kartierung institutionalisiert und im Hinblick auf Maßstab, Farbgebung oder Darstellungsweise standardisiert. Peter Suhr widmet sich in seinem Vortrag den, wenn auch heute nur noch wenig bekannten, aber doch bedeutendsten Akteuren der frühen Kartierung in Mitteldeutschland, darunter Georg Christian Füchsel (1722–1773), Carl Friedrich Naumann (1797–1873) oder Bernhard von Cotta (1808–1879).

Veranstaltungsdaten
»Von Füchsel bis Naumann/Cotta – Die frühen Beiträge aus Thüringen und Sachsen zur Entwicklung der geologischen Kartierung«
Vortrag von Peter Suhr, Referatsleiter im Sächsischen Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie
Dienstag, 20. Mai 2014 | 19 Uhr
Parkhöhle | unterirdischer Vortragssaal
Im Park an der Ilm | 99423 Weimar
(Eingang nahe dem Liszt-Haus)
Eintritt: 4,50 Euro
Teilnehmerzahl begrenzt, Anmeldung erbeten

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