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Die Reihe »Kontext Bauhaus – Die Literatur der 20er« begleitet die Jubiläumsausstellung »Das Bauhaus kommt aus Weimar« – Peter Rauch liest aus Lion Feuchtwangers »Erfolg«

Am Donnerstag, 28. Mai 2009, 20 Uhr, liest der Schauspieler Peter Rauch im Festsaal des Wittumspalais aus dem Roman »Erfolg« von Lion Feuchtwanger (1884-1958).

Der Roman »Erfolg« entstand in den Jahren 1927 bis 1930 und wurde 1930 veröffentlicht. Das Werk wird heute als Auftakt zur Trilogie »Der Wartesaal« verstanden und beginnt mit der Verhaftung des Martin Krüger, Leiter der Münchener Gemäldegalerie, der unter offensichtlich fadenscheinigen Gründen aus seinem Amt entfernt werden soll. Dagegen agiert – ausdauernd, aber erfolglos – seine Freundin Johanna Krain. Der Roman ist ein wichtiges Stück Zeitgeschichte. Feuchtwanger, der schon auf der ersten Ausbürgerungsliste der Nationalsozialisten weit oben stand, hatte die Gefahr einer Machtergreifung Hitlers bereits sehr früh erkannt. Figuren der Zeitgeschichte, darunter Bertolt Brecht als Kaspar Pröckl oder Karl Valentin als Baltasar Hierl, machen »Erfolg« zu einem Schlüsselroman. Auch Feuchtwanger selbst portraitiert sich in der Rolle des Jacques Tüverlin.

Peter Rauch, geboren 1947 in Wismar, studierte an der Theaterhochschule »Hans Otto« in Leipzig.  Es folgten feste Engagements unter anderem in Weimar und Bochum. Seit 1999 ist er regelmäßig im Fernsehen und auf der Leinwand zu sehen, u. a. in der Verfilmung der Familiengeschichte »Krupp. Eine deutsche Familie« (2008). Seit 2000 ist er an verschiedenen Häusern nicht nur als Schauspieler, sondern auch als Gastregisseur tätig. Peter Rauch lebt in Weimar.

Sämtliche Informationen und weitere Termine der Lesereihe finden Sie unter http://www.das-bauhaus-kommt.de/angebote_veranstaltungen.php.

 
Veranstaltungsdaten

»Kontext Bauhaus – Die Literatur der 20er«
Peter Rauch liest aus Lion Feuchtwangers »Erfolg«
Donnerstag, 28. Mai 2009 | 20 Uhr
Wittumspalais
Am Theaterplatz | 99423 Weimar
Eintritt 3 € / erm. 1 €

 

Vorhaben der Klassik Stiftung Weimar werden gefördert durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und den Freistaat Thüringen, vertreten durch die Staatskanzlei Thüringen, Abteilung Kultur und Kunst.

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