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Die Reihe »Sichtbarer Glaube« thematisiert in der neuen Saison Sakrale Bauwerke in der bildenden Kunst

>> Flyer zur Veranstaltungsreihe

Am Sonntag, 17. November, um 11 Uhr führt die Klassik Stiftung Weimar die Veranstaltungsreihe »Sichtbarer Glaube« mit dem Themenschwerpunkt »Raum Gottes – Sakrale Bauwerke in der bildenden Kunst« fort. Im Mittelpunkt der Auftaktmatinee steht Albrecht Dürers »Tempelgang der Maria«. Nach einer kurzen Einführung in das Thema der neuen Saison stellen die Kunsthistorikerin Emese Doehler, Klassik Stiftung Weimar, und der Theologe Dr. Reinhold Krause den Holzschnitt vor. Der Tempelgang der Maria war besonders in der Kunst der Renaissance ein beliebtes Thema für Architekturdarstellungen. Auch Dürer griff dies auf. Im Großteil seiner Holzschnittfolge »Das Marienleben«, in die die Tempelgang-Szene gehört, dominiert die sakrale Architektur bzw. deren perspektivische Darstellung als Gottes Raum. Freya Petrich begleitet die Veranstaltung musikalisch auf der Harfe.

Bis April 2014 stellen Kunsthistoriker und Theologen in sechs musikalisch umrahmten Kunstgesprächen ausgewählte Exponate zum Teil aus den Depotbeständen der Klassik Stiftung vor. Besucher erfahren dabei epochen- und gattungsübergreifend mehr über die enge Verbindung zwischen Religion und bildender Kunst. Seit Jahrhunderten stellen bildende Künstler Außen- und Innenansichten sakraler Bauwerke dar. Damit vergegenwärtigen die Kunstwerke die historische Vielfalt dieser Bauten, die in verschiedenen Epochen und Ländern entstanden und mit unterschiedlichen Konfessionen verknüpft sind.

Die angefügte Abbildung kann im Rahmen der aktuellen Berichterstattung kostenfrei verwendet werden. Bildunterschrift: Albrecht Dürer, Tempelgang der Maria, Holzschnitt, um 1504/05, © Klassik Stiftung Weimar

Veranstaltungsdaten
Aufbewahrt im Gotteshaus
Albrecht Dürer: »Tempelgang der Maria« (um 1504/05)
Sonntag, 17. November 2013 | 11 Uhr
Stadtschloss Weimar
Burgplatz 4 | 99423 Weimar
Eintritt: Erw. 3 Euro | erm. 1 Euro

Theologe: Dr. Reinhold Krause (ev.-luth.)
Kunsthistorikerin: Emese Doehler
Musik: Freya Petrich, Harfe

Besucherinformation
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