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Editionswissenschaftliche Fachtagung gibt Impulse für die Brief-Edition im digitalen Zeitalter

Briefausgaben haben Konjunktur, ihre Zahl ist in den letzten Jahrzehnten kontinuierlich gestiegen. Bislang noch wenig diskutiert wurde die Frage, wie sich editionswissenschaftliche Standards unter dem Einfluss elektronischer Medien verändern.

Im Rahmen einer dreitägigen Fachtagung vom 05. bis 07. Oktober 2011 werden Editionsphilologen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz in Weimar darüber diskutieren, welche Chancen und Herausforderungen sich durch den Einsatz digitaler Medien für die Edition von Briefen ergeben. Im Mittelpunkt der Vorträge stehen neben möglichen Auswirkungen auf editionswissenschaftliche Standards wie z. B. der Textkonstitution und der Darbietung von Briefen auch Anforderungen an die Kommentierung.

Zu Ehren von Prof. Dr. Norbert Oellers findet am Mittwoch, 05. Oktober 2011, um 19.30 Uhr eine feierliche, musikalisch gerahmte Abendveranstaltung im Festsaal des Weimarer Stadtschlosses statt. Norbert Oellers, der in den nächsten Tagen seinen 75. Geburtstag feiert, ist Herausgeber der Schiller-Nationalausgabe und Mitherausgeber der Goethe-Briefausgabe.

Veranstaltet wird die Fachtagung vom Goethe- und Schiller-Archiv der Klassik Stiftung Weimar und der Arbeitsgemeinschaft für Germanistische Edition in Kooperation mit dem Freien Deutschen Hochstift/Frankfurter Goethe-Museum.

Veranstaltungsdaten
»Brief-Edition im digitalen Zeitalter«
05. bis 07. Oktober 2011
Bauhaus-Universität Weimar
Hauptgebäude | Oberlichtsaal
Geschwister-Scholl-Straße 8
99423 Weimar

Informationen und Anmeldung
Klassik Stiftung Weimar
Goethe- und Schiller-Archiv
Dr. Elke Richter
Steubenstraße 15
99423 Weimar
03643 | 545-257
elke.richter@klassik-stiftung.de

 

Für weitere Informationen stehen Ihnen zur Verfügung:

Dr. Julia Glesner | Pressesprecherin
03643 | 545-104
0172 | 84 62 910

Timm Schulze | Pressereferent
03643 | 545-113
0172 | 79 99 959

Vorhaben der Klassik Stiftung Weimar werden gefördert durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und den Freistaat Thüringen, vertreten durch die Staatskanzlei Thüringen, Abteilung Kultur und Kunst.

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