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Ein Stück Goethe kehrt nach Italien zurück – Die Ausstellung »Der Sammler Goethe und die venetischen Zeichnungen des 18. Jahrhunderts – Schätze aus den Sammlungen zu Weimar« wird am 13. März in Mailand eröffnet

Im Mailänder Schloss Sforzesco eröffnet am Freitag, 13. März 2009, die Ausstellung »Der Sammler Goethe und die venetischen Zeichnungen des 18. Jahrhunderts – Schätze aus den Sammlungen zu Weimar«.

<o:p></o:p>Kaum jemand repräsentiert die Liebe der Deutschen zu Italien stärker als Goethe. Goethe und Italien – diese Verbindung steht für schöpferische Kraft und künstlerische Entfaltung. Mit seiner berühmten Italienischen Reise von 1786 bis 1788 erfüllte sich der Dichter jenen lang gehegten Wunsch, das Land der Renaissance zu bereisen und Malergrößen wie Michelangelo oder da Vinci kennenzulernen. Besonders das Venedig des 18. Jahrhunderts war ein Anziehungspunkt für Künstler jeglicher Couleur. Goethe würdigte ausführlich die Biberrepublik, die er am 28. September 1786 erstmals besuchte. Da der Dichter zu einem großen Teil das Ankaufsprofil des Herzoghauses Sachsen-Weimar bestimmte, sind venetische Graphiken in den Beständen der Weimarer Sammlung stark präsent. Nach Ausstellungen in Rom und Madrid sind nun erstmals rund 50 ausgewählte Werke der Weimarer Sammlung in Mailand zu sehen. Darunter Graphiken von Giambattista Tiepolo, Giambattista Piazetta, Bernardo Bellotto und Landschaften von Antonio Zucchi und Francesco Zuccarelli.

<o:p></o:p>Goethes Liebe zu den Bildenden Künsten ist es zu verdanken, dass er auf seiner Reise nicht nur zeitgenössische italienische Werke sammelte, sondern selbst unter dem Einfluss der eindrucksvollen Landschaften Italiens zu Pinsel, Feder und Kreide griff. Die Kunstsammlungen des Dichters, die zu seiner Zeit zu den umfangreichsten Privatkollektionen Deutschlands gehörten, sind so zu einem besonderen Schatz der Weimarer Graphischen Sammlung geworden, zeigen sie doch das Wechselspiel von Inspiration und eigener künstlerischer Ausdruckskraft Goethes. Mit zwei Werken aus der Hand des Weimarer Dichters wird in der Ausstellung das schöpferische Werk Goethes seinen italienischen Vorbildern gegenübergestellt.

<o:p></o:p>Möglich wurde diese Ausstellung durch den Kurator Dr. Hermann Mildenberger, Leiter der Graphischen Sammlung Weimar, der in Zusammenarbeit mit Francesco Tasso vom Musei del Castello Sforzesco die Exponate ausgewählt und mit wissenschaftlichen Ergebnissen seiner langjährigen Arbeit begleitet. Der eigens herausgegebene Ausstellungskatalog eröffnet dem Publikum darüber hinaus den komplexen Zusammenhang der Graphischen Sammlung zu Weimar.

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Ausstellungsdaten
»Der Sammler Goethe und die venetischen Zeichnungen des 18. Jahrhunderts – Schätze aus den Sammlungen zu Weimar«.
13. März bis 26. April 2009
Milano, Castello Sforzesco
Bibliotheca Trivulziana – Sala del Tesoro; Musei del Castello – Sala 38
Informationen unter: 0039/02 88463742
www.milanocastello.it

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Vorhaben der Klassik Stiftung Weimar werden gefördert durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und den Freistaat Thüringen, vertreten durch die Staatskanzlei Thüringen, Abteilung Kultur und Kunst.

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