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Eine ›Patchworkfamilie‹? – Kunstgespräch widmet sich der Heiligen Sippe

Am Sonntag, 22. April 2012, findet um 11 Uhr die vorerst letzte Matinee in der Reihe »Sichtbarer Glaube« statt. Die aktuelle Ausgabe der Reihe beschäftigt sich mit »Söhnen und Töchtern in der religiösen Kunst«.

Im Mittelpunkt des Kunstgesprächs im Weimarer Stadtschloss steht das Fragment eines um 1485/90 in Thüringen entstandenen Altars. Es zeigt zwei Teile der Heiligen Sippe. Dazu gehören ursprünglich die Heilige Anna mit ihren drei Ehemännern, ihren drei Töchtern sowie deren Männern und Kindern, darunter u.a. Jesus und der Evangelist Johannes. Auf dem Altar wurden die Personen mit Schriftband versehen, das ihre Namen zeigt. Den Hintergrund der Figurengruppen hat der Künstler neutral gestaltet. Mit glattem Goldgrund versehen, den je ein gemusterter Vorhang schmückt, wird der Eindruck von Raum vermittelt.

Dr. Katharina Krügel, Kunsthistorikerin bei der Klassik Stiftung, und Dorothea Knetsch, evangelisch-lutherische Theologin, werden das Altarfragment aus kunsthistorischer und theologischer Sicht betrachten und für ein offenes Gespräch zur Verfügung stehen. Musikalisch begleitet Erik Warkenthin die Veranstaltung auf der Renaissance-Laute.

Abbildung
Die Abbildung kann im Rahmen der aktuellen Berichterstattung unter Angabe des Copyrights (Klassik Stiftung Weimar) kostenfrei verwendet werden.

Veranstaltungsdaten
Eine ›Patchworkfamilie‹ der Heiligen Anna? –
Die Darstellung der Heiligen Sippe eines unbekannten Künstlers aus Thüringen (um 1485/90)
Sonntag | 22. April 2012 | 11 Uhr
Stadtschloss Weimar
Burgplatz 4 | 99423 Weimar
Eintritt: Erw. 3€ | Schüler 1€

Kunsthistorikerin: Dr. Katharina Krügel
Theologin: Dorothea Knetsch (ev.-luth.)
Musik: Erik Warkenthin, Renaissance-Laute

Besucherinformation
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Tel: 0 36 43 | 545-400
Fax: 0 36 43 | 41 98 16
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