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Elisabeth von Thadden untersucht Zeiterfahrungen in Goethes »Wahlverwandtschaften«


Die Literaturredakteurin der Wochenzeitung „Die ZEIT“, Elisabeth von Thadden, spricht zum Abschluss der Ringvorlesung »Goethes ‚Wahlverwandtschaften' und das Ereignis Weimar-Jena« am Dienstag, 10. Februar 2009, 18 Uhr, in den Rosensälen (Jena) über das Thema »Das 'ungeheure Recht' der Gegenwart«.

In Goethes »Wahlverwandtschaften« wird die spezifisch moderne Zeit zu einem Thema, an dem sich das Unglück der Parkgesellschaft entscheidet: Dass die Wege der Erkenntnis einem historischen Wandel unterworfen sind, dass die Muster, nach denen der Mensch Kultur und die Natur interpretiert, sich ändern, dass auch das Wissen über Natur permanent im Fluß ist und mit ihm die Interessen, die Moden. Dies sind keine Kleinigkeiten am Rande, sondern markante Kennzeichen des ausgehenden achtzehnten Jahrhunderts, der letzten Schwelle zum wissenschaftlich-technischen Zeitalter. Und zugleich der Zeitpunkt, an dem die Moderne erkannte, dass sie es mit besonderen, mit neuen
Erfahrungen und Deutungen der Zeit zu tun hatte.

Dr. Elisabeth von Thadden studierte Literaturwissenschaft und Geschichte in Freiburg, Paris und Berlin
und promovierte über Goethes Naturverständnis.

Die Vorträge der Ringvorlesung »Goethes ‚Wahlverwandtschaften' und das Ereignis Weimar-Jena« erscheinen im Oktober 2009 zum 200. Geburtstag des Werkes bei de Gruyter.


Veranstaltungsdaten
»Goethes ‚Wahlverwandtschaften' und das Ereignis Weimar-Jena«
Vortrag von Dr. Elisabeth von Thadden, Hamburg
Dienstag, 10. Februar 2009 | 18 Uhr
Friedrich-Schiller-Universität Jena, Rosensäle
Fürstengraben 27 | 07743 Jena
Der Eintritt ist frei

Für weitere Informationen steht Ihnen Saskia Helin unter den Telefonnummern 03643 | 545-113 und 0172 | 79 999 59 zur Verfügung.

Vorhaben der Klassik Stiftung Weimar werden gefördert durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und den Freistaat Thüringen, vertreten durch die Staatskanzlei Thüringen, Abteilung Kultur und Kunst.

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